Achtung, in dieser Mail wird der Name “Freeletics GmbH” missbräuchlich genutzt, um den Empfänger in eine Falle zu locken.

-Produktempfehlung: Kaspersky lab-

Die echte Freeletics GmbH hat mit diesen Mails nichts zu tun, sondern wird ausschließlich dafür genutzt, um eine Scheinauthentizität aufzubauen, welche den Empfänger verleiten soll, auf einem gefälschten Formular Angaben zu machen.

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Bei dieser oftmals verwendeten Betrugsversion wird wieder das Muster “echte Firma” und “echter Artikel” (in diesem Falle Dienstleistung”“) genutzt. Die angegebenen Daten sind jedoch ein Betrugsversuch:

Guten Tag, Kerstin […]!

Sie haben eine Zahlung über €59,99 EUR an Freeletics GmbH gesendet (info@freeletics.com).

Wir werden den Betrag innerhalb der nächsten 1-2 Arbeitstage von Ihrem Bankkonto abbuchen. Bitte sorgen Sie dafür, dass Ihr Bankkonto ausreichend gedeckt ist, um Gebühren zu vermeiden. Händler
Freeletics GmbH
info@freeletics.com

Diese Mail spricht ihren Empfänger mit vollem Vor- und Zunamen an.


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Das größte Opfer dieser Mail ist wahrscheinlich auch hier wieder die genannte Firma.Freeletics GmbH hatnichts mit der Mail zu tun und es hat auch keinerlei Transaktionen gegeben. Daher raten wir dazu: die Mail mit dem Titel “Bestätigung Ihrer Zahlung an Freeletics GmbH“  und dem Rechnungsbetrag von 59,99 € gehört direkt gelöscht! Die Beträge können wahrscheinlich auch frei variieren.Wie im Fall mit der Mail mit der Firma Schmidt & Goerke oder der der Genossenschaftskellerei Rosswag-Mühlhausen eG raten wir auch hier, nicht bei Freeletics GmbH anzurufen, damit blockiert man im Höchstfall zu Lasten der Firma die Kommunikationswege.

An dieser Stelle aufgrund dieser vielen Elemente die Wiederholung: diese Mail ist eine Fälschung!

Phishing

Mit Hilfe einer aktualisierten Schutzsoftware bekommt man recht zügig nach dem Klick eine Warnung angezeigt, dass es sich hier um Phishing handelt:

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Ohne Schutzmechanismen spielt der Phishingvorgang seine bis dato überzeugend wirkende Masche weiter ab und lässt den Empfänger in Richtung falle tappen. Auffällig auch hier die Konstruierte Adresse: “paypal-o1.net”.

Zunächst landet man auf einer täuschenden Seite, welche PayPal nachempfunden ist. Hier wird nochmals der Inhalt aus der Mail angedeutet.

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Von dieser Seite aus führt der nächste Klick auf auf ein gefälschtes Formular. Dieses Formular, aber auch seine Folgeseiten, sind die eigentliche Falle. Wer hier Angaben macht, verliert seine Daten direkt an Betrüger. Man bekommt nochmals aufgezeigt, um welche Leistungen es sich handeln soll, der inhaltliche Faden wird also aufrecht erhalten und nochmals bestärkt.

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Darauf beginnt die eigentliche Falle für den Besucher: auf mehreren Formularen soll man seine Zugangsdaten, persönlichen und Adressdaten, sowie auch sensible Bankdaten angeben, um diesen angeblichen Kauf rückwirkend zu machen.

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Natürlich ist das eine Falle – die angegebenen Daten landen direkt in einer Betrügerdatenbank. Ebenso wird versucht, mit einer authentisch klingenden Mail den Besucher in Sicherheit zu wiegen. Die dargestellten Felder sollen nun verleiten, die eigenen Daten dort einzugeben, welche jedoch direkt in einer Betrügerdatenbank landen.

Allgemeine Phishingwarnung:

  • Phishing E-Mails versuchen grundsätzlich so auszusehen, als stammen sie von dem entsprechenden Unternehmen. Mit diesen versuchen Betrüger, an persönliche Daten zu kommen, vorzugsweise Bank- Kreditkarten oder sonstige Zahldaten.
  • Die eigentliche “Kunst” dieser Mails ist die Geschichte, mit welcher der Empfänger dazu verleitet werden soll, der E-Mail zu trauen und den eingefügten Link zu öffnen. Hier spielen Ausdruck, Grammatik und Rechtschreibung, sowie Plausibilität und auch Individualität eine sehr große Rolle. Speziell in der jüngeren Vergangenheit gab es zunehmend Mails, welche mit Individualität glänzten: die konnten den Empfänger mit korrektem Namen ansprechen und gaben auch tatsächliche Adress- und Personaldaten an.
  • Man kann jedoch generell beachten: Banken, Zahl- und Kaufportale fordern niemals mit Hilfe eines eingebauten Links zum Einloggen in das Konto auf! Zudem ist eine generische Anrede zwar immer ein Indiz für Phishing, eine vorhandene korrekte Anrede jedoch nicht der Beweis für die Echtheit einer Mail.
  • Niemals über einen Link einloggen, der per Mail gesendet wird, sondern immer die betreffende Seite per Hand in die Adresszeile des Browsers eintippen und dort einloggen. Sollten tatsächlich Ankündigungen des entsprechenden Dienstes vorhanden sein, werden diese dort angezeigt.Zusätzlich ist es nach Möglichkeit ebenso zu unterlassen, über öffentliche/fremde WLAN-Netze Bankgeschäfte zu tätigen, da man nie genau weiß, ob (und im Ernstfall von wem) diese Netze protokolliert werden.
  • Niemals reale Daten in die Formularfelder eintragen! Unter Umständen können die Daten sogar bereits während des Tippens an die Betrügerdatenbank weitergeleitet werden, ohne dass man mit “weiter” bestätigt.
-Mimikama unterstützen-