Erneut sind Phishingmails unterwegs, welche nur darauf aus sind, Zugangs- sowie Zahldaten zu erlangen.

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Jüngst eingetroffen ist eine Mail, welche vorgibt, von Amazon zu sein. Diese Mail ist schon der “modernen” Generation einzuordnen, bei denen in der Mail eine korrekte Anrede der Person genutzt wird.

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Zusätzlich zeichnet sich die Mail durch ihren recht sauberen Ausdruck aus.

Das alte Indiz hat ausgedient!

Viele Jahre lang galt es als Indiz für eine Phishingmail, dass man nicht mit vollem Namen, bzw. korrekter Anrede angesprochen wird. Diese Aussage besitzt keine Gültigkeit, im Gegenteil sogar: wer sich darauf verlässt und dementsprechend die korrekte Anrede als ein Echtheitsmerkmal annimmt, läuft hier derbe in Gefahr, auf Phishing hereinzufallen.

Denn diese Mail ist nichts anderes als Phishing, das wird direkt deutlich:

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In der ersten Instanz werden Nutzerdaten abgegriffen. Man sollte sich mal den Spaß machen, und hier eine frei erfundene Kombination [pELt@ZN.nEt] und [slbhtecairmt] oder so eintippt – man gelangt immer auf die nächste Seite.

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Auf dieser zieht man komplett blank: Adresse, Personal- und Bankdaten werden abgefragt.

Die Phishing-Methoden entwickeln sich weiter und werden technisch versierter. Aus diesem Grunde können wir nur davor warnen, Links in verdächtig aussehenden Mail zu öffnen, bei Dateianhängen sollte man sowieso immer sehr vorsichtig sein.

Autor: Andre, mimikama.at

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