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Rosenheim –  Der versuchte Raub vom Sonntag, den 23.07.2017, in Rosenheim, bei dem ein 23-jähriger Rosenheimer angab, von zwei Schwarzafrikanern ausgeraubt worden zu sein, ist nie passiert. Nun laufen Ermittlungen wegen Vortäuschens einer Straftat gegen den 23-Jährigen.

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In der Nacht von Samstag auf Sonntag gegen 01.30 Uhr rief ein 23-jähriger Rosenheimer die Polizei und gab an, soeben Opfer eines versuchten Raubes in der Ebersberger Straße in Rosenheim geworden zu sein. Ein Schwarzafrikaner hätte ihm mit einem Fahrrad auf dem Bürgersteig den Weg versperrt, während ihm ein zweiter Schwarzafrikaner ins Gesicht geschlagen und dabei Geld gefordert hätte.

Wie sich jetzt herausstellte, war die Geschichte von dem angeblichen Opfer frei erfunden. Als Grund hierfür gab er an, wegen privater Probleme eine derartige Story erfunden zu haben. Besonders verwerflich erscheint, dass er seine Geschichte damit abrundete, angeblich die Täter mit Schlägen seinerseits in die Flucht geschlagen zu haben. Die leichten Verletzungen, die bei dem 23-jährigen festgestellt worden waren, dürften von einem vorangegangen Sturz stammen.

Diese Falschaussage wird für den Rosenheimer wohl nicht ohne Folgen bleiben. Gegen ihn wird nun von der Polizei wegen Vortäuschens einer Straftat ermittelt. Das Strafgesetzbuch sieht hierfür einen Strafrahmen von Geldbuße bis hin zu einer Freiheitsstrafe vor. Außerdem soll geprüft werden, ob dem nun Beschuldigten die Kosten des Polizeieinsatzes auferlegt werden können.