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Gemeinsam gegen Fakes, Fake-News und anderen Unwahrheiten im Internet. Bitte hilf mit!

Abermals machen sie sogenannte Kreditspammer auf Facebook breit. Mit ihren dubiosen Angeboten locken sie Nutzer in die Falle, die sich generell in einer schweren finanzielle Lage bereits befinden.

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Sie durchforsten Tausende von Seiten und hinterlassen immer wieder Kommentare wie diesen hier:

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Im Wortlaut:

Ein Herr BUCHL Privatkredit kann es Ihnen helfen, egal was Sie benötigen. Minimale Darlehen in Höhe von € 5.000 bis €10.000.000.
Wenden sie sich wenn Sie Darlehen benötigen, es ist großzügig und offenen Herzen. Ich möchte, was ich sagen und ist keine Werbung, sondern vielmehr ein Zeugnis. Hier ist seine Adresse:
E-Mail: buchlanita1@gmail.com
E-Mail: buchlanita1@gmail.com

Was haben wir hier?

Bei solchen Profilen bzw. Kommentaren und Statusbeiträgen handelt es sich um BETRUG!

Diese Angebote richten sich vor allem an Nutzer, die von ihrer Hausbank keinen Kredit mehr bekommen.

Solche Profile geben an, dass sie ein eigenes Kapital besitzen und das sie Privatkredite vergeben und dies zu einem lukrativen Zinssatz und mit einer Wahnsinnigen Laufzeit.

Diese Masche nennt sich Vorschussbetrug!

Solche Angebote sind auf Facebook schon seit Jahren zu sehen. Meist werden für diese Fake Profile Fotos im Internet geklaut und für das Fake-Profil verwendet.


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Wie lauft der Betrug ab?

Reagiert ein Nutzer, dann werden von diesem relativ rasch persönliche Daten sowie eine Kopie des Passes verlangt. Dem Ersteller der “Kreditangebote” geht es nicht um die Vermittlung günstiger Kredite, sondern es wird schamlos die Notlage eines Nutzers ausgenutzt. Es entstehen zusätzliche Kosten (wie “Bonitätsauskunftskosten”) und wenn man hier nicht aufpasst, ist man plötzlich an Verträge gebunden, die gar nichts mehr mit einem Kredit zu tun haben. In einem anderen Falle ging es um einen Kreditbetrag in der Höhe von 1.900 EUR.

Hier sollte jedoch der Nutzer vorab einmal 180 EUR Euro überweisen. Diese 180 EUR wären als Bearbeitungsgebühr gedacht gewesen.

Das Problem ist, dass viele Menschen in einer derartigen Not bzw. verzweifelt sind, dass sie den Betrug gar nicht erkennen und diese 180 EUR bezahlen.

Sollte man einen Kredit benötigen, dann sollte man IMMER seine Hausbank aufsuchen! Wenn auf dieser eine Kreditzusage verweigert wird, dann erhält man im Normalfall auch nirgendwo anders ein Darlehen und schon gar nicht auf Facebook!

Tipps zum Schutz vor Kreditbetrügern auf Facebook

  • Bei dubiosen Kreditangeboten auf Facebook können sie fast sicher sein, dass hier Betrüger dahinter stecken.
  • Verdächtige Profile sowie Angebote können sie direkt bei uns melden. Senden sie dazu bitte eine E-Mail an spoof@mimikama.at
  • Geben Sie Unbekannten ONLINE niemals Ihre persönlichen Daten weiter. Mag logisch klingen, aber es gibt Tausende Nutzer die daran nicht denken.

So erkennen Sie Kreditbetrüger auf Facebook

  • Das jeweilige Profil spricht oft ein holpriges Deutsch
  • Es gibt ein auffälliges niedrigeres Zinsversprechen.
  • Sicherheiten / Absicherungen werden nicht angefordert
  • Dubiose E-Mailadresse

Weiterführende Artikel: So arbeiten Kreditbetrüger auf Facebook