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Erfurt – Zwei Jugendliche lösten am 30 Juli im Parkhaus am Anger einen Großeinsatz der Polizei Thüringen aus. Ausgestattet mit einer Softairwaffe hatten sie den Notruf gedrückt und von einem Bewaffnetem im Parkhaus gesprochen.

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Den 16-Jährigen drohen nun Kosten bis zu 25.000 Euro. Innenstaatssekretär Udo Götze forderte nach der Tat ernste Konsequenzen.

„Hier hört der Spaß auf. Ich warne davor, die Betätigung des Notrufes oder das Herumlaufen mit sogenannten Softair-Waffen als Kavaliersdelikt abzutun. In der ohnehin angespannten Situation führt solcher Leichtsinn zu erheblichen Gefahren nicht nur für die Verursacher selbst. Zudem bindet er erhebliche polizeiliche Kräfte, die an anderer Stelle fehlen“,

so Götze.

Quelle: Thüringer Ministerium für Inneres und Kommunales



Erfurt – Am 30.07.2017 kam es im Bereich des Erfurter Angers zu einem Großeinsatz der Polizei, nachdem es einen Bürgerhinweis auf einen bewaffneten Mann gegeben hatte.

Durch die Beamten vor Ort wurde der Bereich um das Parkhaus des Einkaufszentrums Anger1 abgesperrt. Im Zuge dessen meldeten sich zwei Jugendliche (16 Jahre) bei den Beamten und gaben an, sich im Vorfeld im Parkhaus befunden zu haben. Einer der Jugendlichen führte eine Softair-Pistole mit sich.

Während erster Befragungen stellte sich heraus, dass diese selbst den Polizeieinsatz ausgelöst hatten, indem sie einen im Parkhaus befindlichen Notrufknopf betätigten und in der Folge das Sicherheitsunternehmen des Parkhauses über eine Person mit einer Waffe informierten. Durch das Sicherheitsunternehmen wurde daraufhin die Rettungsleitstelle Erfurt kontaktiert.

Im Nachgang meldete sich ein Zeuge bei der Polizei, welcher mitbekommen hatte, dass die Jugendlichen sich im Vorfeld der Tat über die Ausführung abgesprochen hatten.

An dem Einsatz waren zahlreiche Einsatzkräfte beteiligt, darunter Spezialeinsatzkräfte des Landeskriminalamtes, ein Polizeihubschrauber sowie Unterstützungskräfte der Bundespolizei.

Es wurden Ermittlungen wegen des Verdachts des Missbrauch von Notrufen aufgenommen.