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Wie dem Pressebericht der Polizei Hamburg zu entnehmen ist, kam es im Rahmen eines Polizeieinsatzes am 09. September 2017 in Hamburg-St. Georg zu einem Schusswaffengebrauch durch eine Beamtin.

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Der 24-jährige Portugiese, der zuvor mit einem Messer auf die eingesetzten Polizeibeamten zugelaufen ist, wurde am Bauch getroffen.

Sein Zustand ist nach einer Operation stabil.

Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen wurden die Besatzungen der Funkstreifenwagen Peter 11/3 und Peter 11/10 aufgrund einer Schlägerei zu einer Jugendwohnung gerufen.

Im Verlauf der Sachverhaltsklärung stürmte aus einer Wohnung kommend ein mit einem Messer bewaffneter Mann auf die Beamten (31, 38, 42) zu.

Die 31-jährige Polizeibeamtin machte daraufhin von ihrer Schusswaffe Gebrauch. Sie gab einen Schuss ab, der den Angreifer im Bauchbereich traf. Der Angreifer brach schließlich zusammen. Bei ihm handelt es sich um einen polizeibekannten 24-jährigen Portugiesen.

Der 24-Jährige war zunächst noch ansprechbar.


Zwischenzeitlich bestand Lebensgefahr, nach einer Notoperation ist sein Zustand derzeit aber stabil.

Die eingesetzten Polizeibeamten wurden nicht verletzt.

Im Verlauf des Polizeieinsatzes wurden eine 17-Jährige und ein 22-Jähriger durch den Einsatz von Pfefferspray verletzt. Sie kamen zur Behandlung in Krankenhäuser.

Hintergrund der dem Polizeieinsatz vorangegangenen Auseinandersetzung dürften Beziehungsstreitigkeiten der Beteiligten gewesen sein.

Ermittler des Kriminaldauerdienstes (LKA 26) übernahmen die erste Sachbearbeitung. Gegen den 24-Jährigen wird wegen des Verdachts der versuchten gefährlichen Körperverletzung ermittelt. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Darüber hinaus haben Beamte des Dezernats Interne Ermittlungen wegen des polizeilichen Schusswaffengebrauchs bereits gestern Abend ebenfalls Ermittlungen aufgenommen.

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