Köln – Auf dem Weg zum Dienst hat Samstagnacht (8./9. Juli) ein Polizeibeamter (28) im Kölner Kunibertsviertel einen betrunkenen Lkw-Fahrer (50) gestellt und festgenommen. Dabei wurde der 28-Jährige leicht verletzt. Der 50-Jährige hatte zuvor bereits mehrere Pkw beschädigt.

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Gegen 4.10 Uhr befand sich der Bundespolizist zu Fuß auf dem Weg zum Hauptbahnhof, um von dort seinen Dienstort Frankfurt/Main Flughafen zu erreichen. In Höhe der Einmündung Kunibertskloster/An der Linde bemerkte er den Lkw, dessen Fahrer beim Wenden mehrfach vorwärts und rückwärts gegen Poller fuhr.

Der Beamte sprach den Fahrer an und forderte ihn zum Verlassen des Fahrzeugs auf. Der 50-Jährige ignorierte die Weisung jedoch und fuhr auf den Uniformierten zu. Unter Vorhalt seiner Schusswaffe wiederholte der Beamte seine Aufforderung. Der Lkw-Fahrer versuchte jedoch, von der Örtlichkeit zu fliehen, woraufhin der Polizist die Fahrertür öffnete. Dabei wurde er durch das Rangieren des 50-Jährigen mitgeschleift und leicht verletzt. Schließlich gelang es ihm jedoch, den Fahrer aus dem Führerhaus zu ziehen und festzunehmen. Anschließend übergab er den stark Angetrunkenen an die Kollegen der Landespolizei.

Vor Ort stellten die Beamten fest, dass der Lkw-Fahrer bereits mindestens vier geparkte Pkw bei seinem Fahrmanöver beschädigt hatte. Dem 50-Jährigen wurde eine Blutprobe entnommen und sein Führerschein sichergestellt. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und Widerstand.

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