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Das Landeskriminalamt Niedersachsen warnt Nutzer vor Betrügern an der Haustür! Ziel der Täter ist es, in Häuser und Wohnungen, vorrangig bei Senioren, zu gelangen und dort Wertgegenstände zu stehlen. Vor falschen Polizeibeamten und anderen Trickdieben wird laufend gewarnt, aber es gibt auch Betrüger, die sich als angebliche Amtspersonen, Handwerker, Geschäftsmänner oder Hilfsbedürftige ausgeben.

Die erwähnte Warnung auf Facebook:

Ergänzend zu diesem Thema warnt die Polizei auf ihrer Webseite!

Vorsicht vor falschen Handwerkern, Amtsträgern oder Geschäftsmännern an Ihrer Haustür

Das Gesetzbuch weiß es ganz genau: „Betrug ist das Erzielen eines finanziellen Vorteils durch Täuschung eines anderen.“ Das ist immer dann der Fall, wenn falsche Tatsachen vorgespiegelt oder wahre Tatsachen entstellt werden, zum Beispiel beim Haustürbetrug.

Ganz besonders häufig haben es Betrüger an der Haustür auf Senioren abgesehen, die sich in ihren vier Wänden vermeintlich sicher fühlen. Ziel dieser unliebsamen Besucher ist es, in die Wohnung gebeten zu werden, denn dort sind in aller Regel weder Zeugen noch andere Personen zu erwarten, die die eigenen Pläne durchkreuzen könnten.

Einem Betrüger sind seine finsteren Absichten in den seltensten Fällen anzusehen. Die Täter treten in ganz unterschiedlichen Rollen auf: Mal geben sie sich als seriös gekleideter Geschäftsmann aus, mal werden sie als Handwerker in Arbeitskleidung, als Hilfsbedürftiger oder sogar als angebliche Amtsperson vorstellig. Um ans Ziel zu gelangen, überraschen die Täter immer wieder durch außerordentlichen Ideenreichtum. Der durch sie verursachte finanzielle Schaden ist oft nicht wieder auszugleichen.

Achtung Eigenheimbesitzer

Lehnen Sie jegliche Angebote von Wanderarbeitern ab, die Ihnen spontane Bauarbeiten auf Ihrem Grundstück (insbesondere Dach- und Pflasterarbeiten) anbieten. Tatsächlich sofort angefangene Arbeiten dienen nur als Täuschung und werden nicht beendet. Zahlen Sie niemals Geld im Voraus!

Artikelbild: Shutterstock