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Er „stiehlt“ oder fingiert die Identität einer anderen Person, bestellt dann im Internet auf deren Name und Adresse teure Waren und lässt sie sich dann per Post zusenden.

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Mit einem gefälschten Ausweis, der Name und Anschrift der „gestohlenen“ bzw. fingierten Identität aufweist, versucht er dann die Paketsendungen abzufangen. So hat es ein noch unbekannter Mann in den vergangenen Tagen in zwei Fällen in Hagenow und Zarrentin versucht. In beiden Fällen wurden die Mitarbeiter einer Paketservicestation als auch ein Postbote misstrauisch und informierten die Polizei.


Die Polizei schließt nicht aus, dass der oder die Täter mit dieser bereits bekannten Masche weiterhin unterwegs sind. Auffällig ist, dass es sich um einen dunkelhäutigen Täter handelt, der sich mit einem gefälschten niederländischen oder französischen Pass legitimiert.

Bei einer ähnlichen Begehungsweise hat die Polizei bereits im August dieses Jahres in Boizenburg einen solchen Täter auf frischer Tat vorläufig festnehmen können. Er kam in Haft. Weitere Taten wurden in vergangenen Monaten in Ludwigslust und Grabow gemeldet.

Es ist zu vermuten, dass mehrere Täter hinter dieser Betrugsmasche stecken.

Quelle: Polizeiinspektion Ludwigslust