Kannst du uns einen kleinen Gefallen tun? Wenn jeder, der unsere Rechercheberichte liest und hilfreich findet, dabei hilft, diese zu finanzieren, wird es mimikama.at auch weiterhin geben. Folgende Möglichkeiten bieten wir an: via PayPal,via Steady, via Banküberweisung

Und da haben wir sie wieder, die Falschmeldung aus dem Jahr 2016…

- Sponsorenliebe | Werbung -

…die sich abermals auf Facebook breit macht. Es handelt sich um diesen Statusbeitrag:

image

Die Polizei warnt landesweit vor sogenannten gratis Goodies, nehmen Sie diese NICHT an!

Die Polizei bittet, diesen Bericht gut zu lesen und weiterzugeben.

Momentan werden viele Schlüsselanhänger, Sticker und Anhänger für das Auto bei Tankstellen verschenkt. Gratis, wie es so schön heißt!! Nehmen Sie diese nicht an, denn darin ist ein Chip versteckt.

Die Webseite, die diesen Bericht veröffentlicht hat, legt keinen Wer darauf, dass sie Ihre Artikel mit einem Veröffentlichungsdatum versehen, daher kann man nicht erkennen, von WANN der Bericht stammt. Auch Verweise auf Quellen, wie z. B. auf die Behauptung der Polizei, findet man auf der genannten Seite nicht vor. Sprich: Man kann nichts nachvollziehen. Es ist quasi eine Behauptung.

Seit 2012

Seit dem Jahre 2012 berichten wir immer wieder über diese Meldung!

Es handelt sich um eine FALSCHMELDUNG!

Diese Falschmeldung ist ein Klassiker, den es schon seit 2008 in den verschiedensten Ausprägungen gibt. Er entstand vermutlich im englischsprachigen Raum und wurde seinerzeit noch per E-Mail verteilt. Heute wird er über die sozialen Netzwerke verbreitet.

Hintergrund der Legende

Die Tankstellenkette Caltex (eine Marke des US-Mineralölkonzerns Chevron) hat im Jahr 2008 in Südafrika Schlüsselanhänger an ihren Tankstellen verteilt, um Werbung für ihren Premium-Dieselkraftstoff zu machen. Schon bald tauchten die ersten Gerüchte auf, welche geheimnisvollen Funktionen darin stecken mögen. Daraus sind dann die 2010 in den USA aufgetauchten Legenden entstanden, die es mit der Zeit auch nach Deutschland und Österreich geschafft haben.

-Mimikama unterstützen-

Weil du diesen Bericht zu Ende gelesen hast…

Kannst du uns bitte einen kleinen Gefallen tun? Mehr Menschen denn je lesen die Artikel von mimikama.at, aber die Werbeerträge sinken rapide. Anders als andere Organisationen haben wir keine “Pay-Wall” eingerichtet, denn wir möchten unsere Inhalte für alle Interessierten so offen wie möglich halten. Der unabhängige Enthüllungsjournalismus von mimikama.at bedeutet jedoch harte Arbeit, er kostet eine Menge Zeit und auch Geld. Aber wir tun es, weil es wichtig und richtig ist, in Zeiten wie diesen Internetnutzer mit transparenten Informationen zu versorgen. Wir hoffen, dass du es schätzt, dass es keine Bezahlschranke gibt: Unserer Auffassung nach ist es demokratischer für Medien, für alle zugänglich zu sein und nicht nur für ein paar wenige, die sich dieses "Gut" leisten können. Durch deine Unterstützung bekommen auch jene einen Zugang zu diesen Informationen, die es sich sonst nicht leisten könnten. Wenn jeder, der unsere Rechercheberichte liest und mag, dabei hilft, diese zu finanzieren, wird es mimikama.at auch weiterhin geben.

Folgende Unterstützungsmöglichkeiten bieten wir an: via PayPal,via Steady