Am Mittwochvormittag (17.02.2016) erhielten mehrere Personen Anrufe von Betrügern, um sie zu Geldzahlungen zu überreden.

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Dabei täuschten die Anrufer die Verwandtschaft und eine Notlage vor.

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In einem Fall rief ein Täter einen Everswinkler an und gab sich als Sohn aus.

Aufgrund eines Autounfalls in Russland, bei dem er einen Menschen überfahren habe, benötige er dringend Bargeld, um einer Haftstrafe zu entgehen. Der Angerufene sicherte zunächst eine finanzielle Unterstützung zu.

Kurz darauf schellte es an der Haustür und ein vermeintlicher Freund des Unfallopfers wollte das Geld in Empfang nehmen.

Durch das schnelle Erscheinen des Boten kamen bei dem Angerufenen Zweifel auf. In einem anderen Fall riefen die Betrüger einen Mann in Albersloh an und täuschten ebenfalls eine Notlage vor.


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Hier gelang es den Tätern durch ihr geschicktes Agieren und Ausnutzen der Hilfsbereitschaft des Geschädigten Bargeld zu ergaunern.

Tipps Ihrer Polizei gegen den sogenannten Enkeltrick:

  • Seien Sie misstrauisch, wenn sich jemand am Telefon nicht selbst mit Namen vorstellt.
  • Legen Sie einfach den Telefonhörer auf, sobald Ihr Gesprächspartner Geld von Ihnen fordert.
  • Vergewissern Sie sich, ob der Anrufer wirklich ein Verwandter ist:
  • Rufen Sie die jeweilige Person unter der bisher bekannten und benutzten Nummer an und lassen Sie sich den Sachverhalt bestätigen.
  • Geben Sie keine Details zu Ihren familiären oder finanziellen Verhältnissen preis.
  • Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen.
  • Informieren Sie sofort die Polizei über die Notrufnummer 110, wenn Ihnen ein Anruf verdächtig vorkommt.
  • Wenn Sie Opfer geworden sind: Wenden Sie sich an die Polizei und erstatten Sie Anzeige.

Quelle: Presseportal.de

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