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UNTERFRANKEN/UNTERMAIN – Mit einer der Polizei nicht unbekannten, aber in den vergangenen Monaten nicht mehr aufgetretenen Masche des Telefonbetruges sahen sich die Ermittler am Dienstag konfrontiert. In mindestens vier russischsprachigen Haushalten am Bayerischen Untermain klingelten die Telefone und die Anrufer forderten Geld. In einem Fall übergab eine Seniorin 3.000 Euro. Die Kripo warnt.

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Am Mittag läuteten die Telefone bei russischsprechenden Mitbürgerinnen und Mitbürgern in Mainaschaff, Leidersbach und Mömlingen. Einmal gab sich ein Mann als russischer Polizeibeamter aus und gab an, die Tochter des Angerufenen habe einen Unfall gehabt.

Der Unfallbeteiligte sei schwer verletzt und um von einer Anzeige abzusehen brauche man jetzt sofort 10.000 Euro. Letztlich wusste der Sohn über die Masche Bescheid und die Täter scheiterten.

Bedauerlicherweise Erfolg hatten die Täter mit ihrer Masche am Dienstagnachmittag in Sulzbach a.Main. Hier schilderte der Täter, dass die Enkelin der Angerufenen einen Unfall gehabt hätte.

Ein Unfallbeteiligter sei gestorben und es werden nun 15.000 Euro Kaution benötigt, damit die Enkelin nicht für drei Jahre ins Gefängnis muss. Noch während des Telefonats klingelte es an der Haustüre und die Frau übergab an einen ebenfalls russisch sprechenden Geldabholer 3.000 Euro.

Die Unterfränkische Polizei warnt vor den Tätern mit einem eigens dazu entworfenen Flyer mit Tipps:

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