Seit Jahren schon schwirren in den Messengern und sozialen Netzwerken Geschichten um eine angeblichen Organmafia umher.

- Sponsorenliebe | Werbung -

Diese Organmafia entführe angeblich Kinder, weide diese aus und verkaufe die Organe nach Osteuropa. Diese Horrorgeschichten werden von verängstigten Menschen geteilt, doch konnten nie betätigt werden.

Einen traurigen Höhepunkt hatte die Organmafia-Legende im Frühling 2014, es war damals kaum möglich, diese Hysterie (ja, es war eine) im Zaum zu halten. Und nun tauchen wieder absurde Organmafiageschichten auf. Doch die Polizei ist nun  auf Zack und informiert:

Zur Sache: Bulgarische Organmafia

Folgende Story kursiert in mehreren Versionen auf WhatsApp und mit Sicherheit in der einen oder anderen Facebook-Gruppe:

Unbekannte würden Kinder in Fahrzeuge locken um sie zu entführen, zu töten und anschließend ihre Organe auf dem Schwarzmarkt zu verkaufen. Die Polizei habe gesagt, dass es sich bei den Tätern um die bulgarische Organmafia handeln würde.

Faktencheck:

  • Uns ist nicht ein einziger Fall in der letzten Zeit bekannt, in dem Kinder entführt werden sollten. Auch irgendwelche Festnahmen in dieser Sache haben NICHT stattgefunden.
  • Wenn eine so schwere Straftat, wie z.B. eine Kindesentführung statt findet, berichten sowohl wir, als auch die Medien darüber.
    Wer auch immer diese Nachricht verfasst hat, lügt und schürt damit unnötig Ängste bei Eltern und Erziehungsberechtigten.
-Mimikama unterstützen-

Weil du diesen Bericht zu Ende gelesen hast…

Kannst du uns bitte einen kleinen Gefallen tun? Mehr Menschen denn je lesen die Artikel von mimikama.at, aber die Werbeerträge sinken rapide. Anders als andere Organisationen haben wir keine “Pay-Wall” eingerichtet, denn wir möchten unsere Inhalte für alle Interessierten so offen wie möglich halten. Der unabhängige Enthüllungsjournalismus von mimikama.at bedeutet jedoch harte Arbeit, er kostet eine Menge Zeit und auch Geld. Aber wir tun es, weil es wichtig und richtig ist, in Zeiten wie diesen Internetnutzer mit transparenten Informationen zu versorgen. Wir hoffen, dass du es schätzt, dass es keine Bezahlschranke gibt: Unserer Auffassung nach ist es demokratischer für Medien, für alle zugänglich zu sein und nicht nur für ein paar wenige, die sich dieses "Gut" leisten können. Durch deine Unterstützung bekommen auch jene einen Zugang zu diesen Informationen, die es sich sonst nicht leisten könnten. Wenn jeder, der unsere Rechercheberichte liest und mag, dabei hilft, diese zu finanzieren, wird es mimikama.at auch weiterhin geben.

Folgende Unterstützungsmöglichkeiten bieten wir an: via PayPal,via Steady