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Immer wieder tauchen Suchanfragen auf – manche sind veraltet, manche sind falsch, manche sind einfach nicht mehr nötig.

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Und nun holt uns eine Suchmeldung ein, welche wir Mitte April schon unbehandelt beiseite gelegt haben, weil nach nur wenigen Stunden die Suchmeldung vom Verfasser selbst wieder aus dem Netz genommen wurde und er eine Entwarnung schrieb.

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(Screenshot: Facebook, öffentlicher Status)

So weit alles gut verlaufen. Vater suchte seine Tochter per Statusmeldung –> Kind wurde nach sehr kurzer Zeit gefunden –> Vater löscht seine Suchmeldung –> Vater bedankt sich auf Facebook und teilt mit, dass das Kind wieder da ist. Die Dankesmeldung wurde 200fach verteilt.

Eigentlich perfekt abgelaufen. Besser kann man es nicht machen, wenn man diesen Weg einschlägt.

Eigentlich

Und wie jeder weiß, bedeutet dieses Wort etwas anderes. Denn im Netz geschehen unvorhersehbare Dinge. Wie zum Beispiel dieses hier:

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(Screenshot: Facebook, öffentlicher Status)

Obwohl der ursprüngliche Verfasser, also der Vater von Sophie, seine Suchmeldung gelöscht hat, kursiert die Suche weiter durchs Netz und ist bereits über 42.000fach verteilt worden. Schuld daran:

Ein Screenshot!

Das Profil, welches nun diese Suche weiterhin beinhaltet, zeigt lediglich einen Screenshot der Originalmeldung. Der ursprünglicher Verfasser, also der Vater, kann diesen gar nicht entfernen, weil er damit gar nichts zu tun hat. Hier muss der Profilinhaber aktiv werden! Und das sollte er, denn die Suchmeldung wird weiterhin recht häufig geteilt.

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(Screenshot: Facebook, öffentlicher Status)

Daher nochmals der Hinweis:

Sophie wird schon lange nicht mehr gesucht – sie war im Grunde auch nur kurz verschwunden. Daher bitte NICHT den Suchaufruf teilen. Hier stehen gerade 42.700 Suchmeldungen 200 Aufklärungsmeldungen gegenüber!

Sollte der Uploader des Screenshots, welcher noch geteilt wird, das hier lesen: bitten entferne den Screenshot aus Deinem Profil. Danke!

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