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Gemeinsam gegen Fakes, Fake-News und anderen Unwahrheiten im Internet. Bitte hilf mit!

Immer wieder versuchen Betrüger, die Daten von Amazon-Kunden zu stehlen. Dieses Mal versuchen sie es mit einer E-Mail und dem Betreff: „Wir benötigen Ihre aktive mithilfe“.

-Produktempfehlung: Kaspersky lab-

Wichtiger Hinweis: Erwähntes Unternehmen, hat mit der Betrugsmasche nichts zu tun. Sie selbst wurden hier Opfer, indem ihr Name missbräuchlich verwendet wird, um Nutzer in die Falle zu locken!

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Die E-Mail im Wortlaut:

Sehr geehrter Amazon-Kunde,

Ihre Sicherheit steht bei uns an Erster stelle. Aus diesem Grund hat sich unsere Sicherheitsabteilung dazu entschieden ein neues Sicherheitssystem zu entwickeln. Um das neue Sicherheitssystem auch bei ihrem Kundenkonto zu aktivieren ist eine erneute Eingabe Ihrer persönlichen Daten unumgänglichen. Den nur so können wir sicherstellen, dass Sie der rechtmäßige Eigentümer des Kundenkontos sind und nur so können wir sie gezielt vor missbrauch durch dritte schütze.

Über den unten gezeigten Button Gelangen Sie direkt zur erneute Eingabe Ihrer persönliche Daten, bitte Füllen Sie alle Felder wahrheitsgemäß und vollständig aus da es ansonsten zu Problem mit dem neuem Sicherheitssystem kommen kann. In diesem Fall wird Ihr Konto vorübergehend deaktiviert, eine erneute Freischaltung ist dann nur noch durch die Legitimation Ihr Persönlichen Daten auf dem Postweg möglich.

Wir entschuldigen uns für die Umstande und bedanken uns im voraus für ihr Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen,
Ihr Amazon-Team

Klingt sehr glaubwürdig, oder nicht?

Stil und Aufbau dieser E-Mail sind schon recht ordentlich. Mit den Pfuscher-Phishing-Mails aus dem letzten Jahrzehnt hat das nichts mehr zu tun. Wir klicken nun testweise auf den Link! Der Link führt uns zu einer Website, die in der Tat sehr ähnlich zu der offiziellen Anmeldeseite aus zieht. Dennoch ist allein die Adresse (URL) bereits verdächtig.

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Wie du siehst ist, die Verbindung dieser Fake Seite nicht gesichert! Während die Verbindung der echte Website von Amazon.de gesichert ist. Zum Vergleich die echte Seite mit dem echten Amazon-Login:

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ZDDK-Hinweis: Wenn sie so ein E-Mail bekommen, dann vergewissern sich ob dieses überhaupt von Amazon stammt. Wen sie sich nicht sicher sind, dann sende die komplette E-Mail zur Prüfung an Amazon direkt. Dafür steht die folgende E-Mailadresse zur Verfügung: stop-spoofing@amazon.com.

Allgemeine Phishingwarnung:

  • Phishing E-Mails versuchen grundsätzlich so auszusehen, als stammen sie von dem entsprechenden Unternehmen. Mit diesen versuchen Betrüger, an persönliche Daten zu kommen, vorzugsweise Bank- Kreditkarten oder sonstige Zahldaten.
  • Eine Schutzsoftware ist hilfreich! Bei aktualisierten Datenbanken und entsprechender Heuristik werden schädliche Seiten oftmals blockiert. Wir nutzen hierfür eine Kaspersky Schutzsoftware.
  • Die eigentliche “Kunst” dieser Mails ist die Geschichte, mit welcher der Empfänger dazu verleitet werden soll, der E-Mail zu trauen und den eingefügten Link zu öffnen. Hier spielen Ausdruck, Grammatik und Rechtschreibung, sowie Plausibilität und auch Individualität eine sehr große Rolle. Speziell in der jüngeren Vergangenheit gab es zunehmend Mails, welche mit Individualität glänzten: die konnten den Empfänger mit korrektem Namen ansprechen und gaben auch tatsächliche Adress- und Personendaten an.
  • Man kann jedoch generell beachten: Banken, Zahl- und Kaufportale fordern niemals mit Hilfe eines eingebauten Links zum Einloggen in das Konto auf! Zudem ist eine generische Anrede zwar immer ein Indiz für Phishing, eine vorhandene korrekte Anrede jedoch nicht der Beweis für die Echtheit einer Mail.
  • Tipp am Smartphone: einen Link andrücken und halten, bis sich ein Dialogfenster mit der Linkvorschau öffnet. Daran kann man erkennen, wohin ein eingebetteter Link führen soll.
  • Niemals über einen Link einloggen, der per Mail gesendet wird, sondern immer die betreffende Seite per Hand in die Adresszeile des Browsers eintippen und dort einloggen. Sollten tatsächlich Ankündigungen des entsprechenden Dienstes vorhanden sein, werden diese dort angezeigt. Zusätzlich ist es nach Möglichkeit ebenso zu unterlassen, über öffentliche/fremde WLAN-Netze Bankgeschäfte zu tätigen, da man nie genau weiß, ob (und im Ernstfall von wem) diese Netze protokolliert werden.
  • Niemals reale Daten in die Formularfelder eintragen! Unter Umständen können die Daten sogar bereits während des Tippens an die Betrügerdatenbank weitergeleitet werden, ohne dass man mit “weiter” bestätigt.