Je beliebter eine Zahlungsmethode im Internet ist, umso öfter versuchen Betrüger, mit allen möglichen Mitteln an die Zugangsdaten von Nutzern zu kommen.

-Produktempfehlung: Kaspersky lab-

Hier haben wir ein weiteres Beispiel:

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Der Wortlaut dieser Mail:

Sehr geehrter PayPal-Nutzer,
wir bei PayPal sind stets bemüht Ihnen die bestmögliche Sicherheit zu bieten.
Aus diesem Grund führen wir stichprobenartig diverse Prüfungen durch. Diese Überprüfung beinhaltet die Bestätigung Ihrer persönlichen Daten, welche bei uns hinterlegt worden sind.
Ihre neue Eingabe wird mit Ihrer alten Eingabe verglichen und sollten diese übereinstimmen, können Sie Ihr Nutzerkonto problemlos weiter nutzen.
Ihr Nutzerkonto wurde bis zur Bestätigung Ihrer persönlichen Daten temporär deaktiviert.
Kommen Sie dieser Bestätigung innerhalb 14 Tagen nicht nach, sind wir gezwungen Ihr Nutzerkonto vollständig zu deaktivieren.
Eine erneute Aktivierung ist im nachhinein nicht mehr möglich.

Wir bitten Sie herzlichst um Ihr Verständnis.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre PayPal-Sicherheitsabteilung

Zwei Punkte machen darauf aufmerksam, dass diese Mail ein Phishing-Versuch ist:

1. Der Empfänger ist eine nichtssagende unpersönliche Email-Adresse, wahrscheinlich ein Verteiler
2. Es gibt keine persönliche Anrede, stattdessen nur ein „Sehr geehrter PayPal-Nutzer“

Ein Klick auf den in der Mail enthaltenen Link führt uns auf eine Website, deren URL offensichtlich schon nicht auf der PayPal-Seite liegt und auf der wir uns verifizieren sollen.

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Sollten wir guten Glaubens nun unsere echten Login-Daten verwenden, reiben sich die Betrüger schon einmal die Hände, denn nun haben sie zumindest unsere Login-Daten.

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Aber natürlich genügt das nicht:
Mit vollständigen Adressdaten kann man noch viel mehr Unsinn anstellen (Gauner wollen es genau wissen).

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Und wer bis hierhin brav seine Daten eingegeben hat, dem kann man natürlich auch noch die Kreditkartennummer und frecherweise den Verfügungsrahmen der Kreditkarte abschwatzen. Ist ja logisch, ein Gauner will ja schließlich wissen, wieviel Geld er abbuchen kann. Wegen der Steuer. Oder so.

Fazit:

Die Seite führt nicht auf die Paypal-Seite, sondern dient Betrügern einzig und allein, Daten abzugreifen, um mit dem PayPal-Konto evtl. Geld zu verschieben und die Kreditkarte leerzuräumen.

Sollten Sie Ihre echten Daten aus gutem Glauben in so ein Formular eingegeben haben, raten wir dringend dazu, Ihr PayPal-Passwort zu ändern und ihre Kreditkarte zu sperren! Betrüger verlieren meistens keine Zeit, möglichst schnell die ergaunerten Daten zu nutzen!

Autor: Ralf, mimikama.at

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