Produktempfehlung: Kaspersky lab

Jeder von uns kennt die klassischen Phishingziele: meist geht es um Bankdaten oder Zugangsdaten zu PayPal oder Amazon. Hin und wieder gibt es auch Phishingversuche, die an Ebay-Zugangsdaten gelangen wollen.

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Wichtiger Hinweis: Erwähnter Dienst (Deutschland Card) hat mit der Betrugsmasche nichts zu tun. Sie selbst wurden hier Opfer, indem ihr Name missbräuchlich verwendet wird, um Nutzer in die Falle zu locken!

Doch bisher noch gar nicht auf dem Schirm hatten wir Phishingversuche bezüglich der Zugangsdaten zum Login der Deutschland Card, was diese Art von Phishing umso gefährlicher macht, da man an dieser Stelle gar nicht mit Phishing rechnet und vermutlich unbedarfter mit seinen Daten umgeht.

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Bei Banken, Zahlportalen oder Handelsplattformen rechnet man ja  mit Phishingversuchen, aber hier? So lautet die Mail im barrierefreien Klartext:

Bestätigen Sie Ihre eMail-Adresse

Ihre bei uns hinterlegte eMail-Adresse lautet anjobe@web.de,

Da in der letzten Zeit mehrere Nachrichten an Sie als unzustellbar zurück kamen bitten wir Sie Ihre eMail Adresse über folgenden Link erneut zu bestätigen.

E-Mail-Adresse bestätigen

Sollte Ihre eMail-Adresse weiterhin unbestätigt bleiben wird Ihr Konto und damit Ihre Punkte zu Ihrer eigenen Sicherheit gesperrt.

Unseren Geschäftsbedingungen entsprechend sind Sie verpflichtet wahre und aktuelle Angaben zu Ihrem Konto zu machen.

Nach Ihrer Bestätigung steht Ihnen Ihr Konto wieder im vollen Umfang zur Verfügung!

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  • attraktive Prämienangebote aus unserem Prämienshop
  • Neuigkeiten aus dem DeutschlandCard Programm

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Punktesammeln und einlösen!
Herzliche Grüße
Ihr DeutschlandCard Team


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Ja, das ist Phishing!

Nach dem Klick auf “E-Mail-Adresse bestätigen” gelangt man auf eine Seite, welche dem Login der Deutschland Card nachempfunden ist. Hier kommen nun erste Zweifel an der Echtheit auf: die URL lautet “Deutschlandkarte.top” und die Verbindung ist nicht gesichert.

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Zudem akzeptiert der Login (logischerweise bei einer Fälschung) die Eingabe von Fantasiedaten und man wird dankend auf die echte Webseite der Deutschland Card geleitet. Hier erkennt man nun die gesicherte Verbindung (grün) und die korrekte URL.

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Warum “Deutschland Card”?

Warum betreibt man Phishing um die Deutschland Card? Was im ersten Moment als völlig belanglos erscheinen mag, ist auf den zweiten Blick wieder interessanter.

Auf der Deutschland Card, bzw. dem dazu gehörigen Account, sind sämtliche persönliche Daten gespeichert:

  • Name
  • Anschrift
  • Geburtsdatum
  • gegebenenfalls Telefonnummer

Diese Datensätze lassen sich dann auf dem Schwarzmarkt wunderbar zu Geld machen. Viele Menschen fragen sich ja immer wieder, wie Betrüger an ihre persönlichen Daten gelangen.

Zusätzlich kann man noch das entsprechende Konto kapern und sich die Prämien, bzw. Gutscheine ergattern – obwohl wir davon ausgehen, dass die Daten des Accountinhabers das primäre Ziel sind.

Allgemeine Phishingwarnung:

  • Phishing E-Mails versuchen grundsätzlich so auszusehen, als stammen sie von dem entsprechenden Unternehmen. Mit diesen versuchen Betrüger, an persönliche Daten zu kommen, vorzugsweise Bank- Kreditkarten oder sonstige Zahldaten.
  • Eine Schutzsoftware ist hilfreich! Bei aktualisierten Datenbanken und entsprechender Heuristik werden schädliche Seiten oftmals blockiert. Wir nutzen hierfür eine Kaspersky Schutzsoftware.
  • Die eigentliche “Kunst” dieser Mails ist die Geschichte, mit welcher der Empfänger dazu verleitet werden soll, der E-Mail zu trauen und den eingefügten Link zu öffnen. Hier spielen Ausdruck, Grammatik und Rechtschreibung, sowie Plausibilität und auch Individualität eine sehr große Rolle. Speziell in der jüngeren Vergangenheit gab es zunehmend Mails, welche mit Individualität glänzten: die konnten den Empfänger mit korrektem Namen ansprechen und gaben auch tatsächliche Adress- und Personendaten an.
  • Man kann jedoch generell beachten: Banken, Zahl- und Kaufportale fordern niemals mit Hilfe eines eingebauten Links zum Einloggen in das Konto auf! Zudem ist eine generische Anrede zwar immer ein Indiz für Phishing, eine vorhandene korrekte Anrede jedoch nicht der Beweis für die Echtheit einer Mail.
  • Tipp am Smartphone: einen Link andrücken und halten, bis sich ein Dialogfenster mit der Linkvorschau öffnet. Daran kann man erkennen, wohin ein eingebetteter Link führen soll.
  • Niemals über einen Link einloggen, der per Mail gesendet wird, sondern immer die betreffende Seite per Hand in die Adresszeile des Browsers eintippen und dort einloggen. Sollten tatsächlich Ankündigungen des entsprechenden Dienstes vorhanden sein, werden diese dort angezeigt.Zusätzlich ist es nach Möglichkeit ebenso zu unterlassen, über öffentliche/fremde WLAN-Netze Bankgeschäfte zu tätigen, da man nie genau weiß, ob (und im Ernstfall von wem) diese Netze protokolliert werden.
  • Niemals reale Daten in die Formularfelder eintragen! Unter Umständen können die Daten sogar bereits während des Tippens an die Betrügerdatenbank weitergeleitet werden, ohne dass man mit “weiter” bestätigt.