Angebliche Einkäufe im iTunes-Store
Angebliche Einkäufe im iTunes-Store

Kannst du uns einen kleinen Gefallen tun?
Wenn jeder, der unsere Rechercheberichte liest und hilfreich findet, dabei hilft, diese zu finanzieren, wird es mimikama auch weiterhin geben.
►Hier geht es zur Kaffeekasse: https://www.paypal.me/mimikama

Phishing-Mails, die angeblich von Amazon, PayPal und diversen Banken kommen, sind ja bekannt. Neu ist nun das Phishing nach iTunes-Logins.

- Sponsorenliebe | Werbung -

Jene Mails sind nur sehr wortkarg und beschränken sich auf das Wesentliche:

Subject: Rechnung von iTunes erhalten # 2896973767

Rechnung von iTunes erhalten – Laden Sie die PDF-Datei herunter, um Ihre Bestellung zu verwalten oder zu stornieren

Im Anhang der Mail befindet sich eine PDF-Datei, welche den Namen „#78282727invoice“ hat und folgendermaßen aussieht:

Screenshot: mimikama.at
Screenshot: mimikama.at

Die Betrüger wollen den Eindruck erwecken, dass über das iTunes-Konto zu einem stolzen Preis eingekauft wurde. In der PDF finden sich an verschiedenen Stellen Links, die allerdings allesamt zur selben Seite führen!

Klicken wir nun einen der Links an, werden wir von Kaspersky gewarnt, dass die Seite eine unsichere Verbindung öffnet und Kriminelle dadurch die auf dieser Webseite eingegebenen Daten stehlen könnten:

Screenshot: mimikama.at
Screenshot: mimikama.at

Hat man nun keinen Onlineschutz, gerät man auf eine nachgebaute Seite, auf der der ahnungslose Nutzer sein Login und andere Daten eingeben soll. Die Betrüger können dann nach Belieben mit den Daten verfahren.

Eine Überprüfung mit einer Whois-Abfrage verrät uns zudem, dass es die Seite erst seit 5 Tagen gibt:

Screenshot: mimikama.at
Screenshot: mimikama.at

Fazit

Vorsicht bei Emails, welche im Text nur sehr wenig aussagen und ein PDF im Anhang haben!
Phishing-Betrüger versuchen damit, die Spamfilter der Mailprovider zu umgehen. Auch wenn ein angehängtes PDF echt aussieht, sollte man sich immer direkt auf einer Seite einloggen und niemals Links in einer Mail anklicken, erst recht nicht, wenn sich die Links nur in einem PDF befinden.
Ist man trotzdem in die Falle geraten und hat seine Daten auf einer solchen nachgebauten Seite eingegeben, sollte schnellstmöglichst der Anbieter, in diesem Falle also Apple, darüber informiert werden!

-Sponsorenliebe-

Weil du diesen Bericht zu Ende gelesen hast…

Kannst du uns bitte einen kleinen Gefallen tun? Mehr Menschen denn je lesen die Artikel von mimikama.at, aber die Werbeerträge sinken rapide. Anders als andere Organisationen haben wir keine “Pay-Wall” eingerichtet, denn wir möchten unsere Inhalte für alle Interessierten so offen wie möglich halten. Der unabhängige Enthüllungsjournalismus von mimikama.at bedeutet jedoch harte Arbeit, er kostet eine Menge Zeit und auch Geld. Aber wir tun es, weil es wichtig und richtig ist, in Zeiten wie diesen Internetnutzer mit transparenten Informationen zu versorgen. Wir hoffen, dass du es schätzt, dass es keine Bezahlschranke gibt: Unserer Auffassung nach ist es demokratischer für Medien, für alle zugänglich zu sein und nicht nur für ein paar wenige, die sich dieses "Gut" leisten können. Durch deine Unterstützung bekommen auch jene einen Zugang zu diesen Informationen, die es sich sonst nicht leisten könnten. Wenn jeder, der unsere Rechercheberichte liest und mag, dabei hilft, diese zu finanzieren, wird es mimikama.at auch weiterhin geben.

Folgende Unterstützungsmöglichkeiten bieten wir an: via PayPal,via Steady