Ach­tung: Bun­des­wei­te Phis­hing-Wel­le im Zu­sam­men­hang mit der CO­VID19-Pan­de­mie

Ach­tung: Bun­des­wei­te Phis­hing-Wel­le im Zu­sam­men­hang mit der CO­VID19-Pan­de­mie

Von | 11. Mai 2020, 12:29

Das Bundeskriminalamt warnt vor Phishing-E-Mails, die auf persönliche Informationen sowie auf Corona-Soforthilfe-Bescheinigungen abzielen.

Cyberkriminelle versuchen weiterhin die COVID-19-Pandemie für ihre Zwecke auszunutzen und verschicken angeblich von Förderbanken stammende E-Mails, um an Informationen zu gelangen. Die Empfänger der Phishing-E-Mails werden dazu aufgefordert, persönliche Informationen sowie eine Bescheinigung über erhaltene Corona-Soforthilfen an eine täterseitig kontrollierte E-Mail-Adresse zu übermitteln.

In den der E-Mail beigefügten Dokumenten bauen die Täter eine Drohkulisse hinsichtlich der Rückzahlung von erhaltenen Fördergeldern auf. Zum Beispiel versenden Cyberkriminelle seit einiger Zeit im Namen der NBank betrügerische E-Mails. (wir berichteten)

Auch wenn Rückzahlungen tatsächlich erforderlich sein sollten, stammen diese Mails nicht von den vorgegebenen Stellen! In dem PDF-Dokument führen die Täter zudem auf, welche angeblichen strafrechtlichen Folgen es geben könnte, sollte eine entsprechende Rückzahlung und Nichtbeachtung erfolgen.

Vorsicht ist auch geboten, wenn dem Empfänger in der Mail Hilfe bei Kurzarbeitergeld angeboten wird. Auch hier kann es sich um Phishing handeln.

- Werbung -

Das Bundeskriminalamt rät:

  • Überprüfen Sie die E-Mail-Adresse des Absenders! Aktuell werden Phishing-Mails mit der Endung „.de.com“ verschickt. Der übrige Adressteil der jeweiligen Förderbank wird durch die Täter beibehalten.
  • Nutzen Sie nur offizielle Internetseiten und E-Mail-Adressen der für die Förderung zuständigen Stellen.
  • Öffnen Sie keine Dateien unbekannter Herkunft oder Links in E-Mails unbekannter Absender!
  • Erstatten Sie Anzeige bei Ihrer Polizei!
  • Halten Sie weiterhin Abstand – auch im digitalen Raum. Bleiben Sie wachsam im Umgang mit persönlichen Daten!

Weitere Betrugsmaschen

An dieser Stelle wollen wir noch vor weiteren Betrugsmaschen warnen, die zwar nicht neu sind, sich jedoch der Situation der Coronavirus-Pandemie anpassen. Dazu gehören auch der sogenannte Enkeltrick und das Vorgeben der Betrüger, Mitarbeiter eines bestimmten Unternehmens zu sein.

Quelle: Bundeskriminalamt
Artikelbild: Shutterstock / Von Creative_Factory / mimikama
- Werbung -
- Werbung -