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Gemeinsam gegen Fakes, Fake-News und anderen Unwahrheiten im Internet. Bitte hilf mit!

Lange galt es als ein Erkennungsmerkmal für Phishing, dass diese Mails den Empfänger nicht mit korrektem Namen ansprachen. Dies ist jedoch mittlerweile überholt!

-Produktempfehlung: Kaspersky lab-

Aktuelle Phishingmails sind durchaus im Stande, ihre Empfänger mit vollem Namen anzusprechen und somit noch glaubwürdiger zu erscheinen. Ein Beispiel für eine solche Mail ist die jüngst aufgetauchte angebliche Mail von VISA.

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Hallo Manuela ****

Es wurden heute mehrere Zahlungsversuche über Ihre VISA-Kreditkarte festgestellt, um Ihre Finanzen zu schützen hat unser Sicherheitssystem Ihre VISA-Kreditkarte automatisch gesperrt.

Momentan ist es nicht möglich ihre VISA-Kreditkarte zu belasten oder auf diese Geld einzuzahlen, sie ist gesperrt aus Sicherheitsgründen!

Sie können Ihre VISA-Kreditkarte entsperren in dem sie einen Datenabgleich durchführen, dieser kostet sie nur wenige Minuten,

Sollten sie Ihre VISA-Kreditkarte nicht innerhalb von 24 Stunden entsperren, wird Ihnen eine neue kostenpflichtige VISA Kreditkarte über den Postweg zugestellt.

Dabei wird eine Gebühr von 49,99,-EUR erhoben!

Bitte klicken sie auf den Link um den Datenabgleich durchzuführen!

Als gefälschte Absendeadresse wird service@visa.de angegeben.

Es bleiben Schwächen

Auch wenn die Mail aufgrund eingebauter Grafik anstatt Text sich erfolgreich gegen die meisten Spamfilter wehren kann,  dank der noch vorhandenen Schwächen in Stil und Rechtschreibung lässt sich die Mail jedoch sehr eindeutig auch über diesen Weg als Phishing erkennen. Darüberhinaus gilt auch weiterhin der Grundsatz:

Banken nötigen ihre Kunden niemals dazu, über einen eingebauten Link sich in das eigene Konto zu loggen!