-Produktempfehlung: Kaspersky lab-

Wieder einmal versuchen Internetbetrüger an die Daten von Internetnutzern zu gelangen. Und wieder wird dafür das Unternehmen “PayPal” missbraucht.

Internetuser bekommen im Moment (21.08.2014) diese E-Mail.

Im Betreff: “Bestätigen Sie bitte Ihre Konto Informationen”

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Die E-Mail im Wortlaut:

Sehr geehrter Kunde,
wir haben ungewöhnliche Aktivitäten in Ihrem Konto festgestellt und haben Ihr Konto gesperrt.
Daher möchten wir Sie bitten, sich so bald wie möglich in Ihrem Konto anzumelden, um Ihre Identität zu bestätigen.
Um sicherzustellen, dass Sie der rechtmäßige Kontoinhaber sind, bitte wir Sie alle nötigen Informationen anzugeben.
Nachdem Sie alle Schritte durchgeführt haben, werden wir Ihr Konto innerhalb von 72 Stunden wiederherstellen.
Melden Sie sich hier an und beginnen Sie mit der Identitätsüberprüfung:
Kontoinformationen aktualiseren
Mit freundlichen Grüßen,
Ihr Security Team

Folgt ein User dem Hinweis in der E-Mail und klickt auf den Button, dann wird er auf die Seite “paypalkontoeinloggen” umgeleitet.

E-Mailadresse bereits eingetragen.

Damit das ganze neben der Optik noch realer wirkt, haben die Internetbetrüger die jeweilige E-Mailadresse bereits ausgefüllt.

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Gibt hier ein User sein “PayPal” Passwort ein passieren zwei Dinge.

1.) Die Daten gelangen sofort an die Internetbetrüger und

2.) wird man auf diese Seite umgeleitet:

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Dies sei nun angeblich eine “Sicherheitsmaßnahme” und der User soll nun dafür seine Kreditkartennummer uvm. noch zusätzlich eingeben.

Klar ist, dass auch diese Daten an die Betrüger übermittelt werden.

ZDDK-Hinweis!

Wenn sie so ein E-Mail bekommen, dann vergewissern sich ob dieses überhaupt von PayPal stammt. Wen sie sich nicht sicher sind, dann sende die komplette E-Mail zur Prüfung an PayPal direkt. Dafür steht die folgende E-Mailadresse zur Verfügung: spoof@paypal.com . Auch über die kostenlose Kundenservice Telefonnummer: 0800 723 45 00 kann man kontaktieren.

PayPal selbst sendet NIE UNAUFGEFORDERT solche E-Mails an seine Kunden.

PayPal selbst schreibt dazu Folgendes:

Wir achten stets darauf:

• Unsere Kunden mit dem in ihrem PayPal-Konto registrieren Vor- und Nachnamen oder dem Firmennamen anzusprechen

Wir werden niemals:

• E-Mails an “unsichtbare Empfänger” oder mehrere E-Mail-Adressen gleichzeitig senden
• Kunden dazu auffordern, durch Herunterladen eines Formulars oder einer Datei ein Problem zu beheben
• Kunden per E-Mail zur Verifizierung ihres Kontos durch Angabe von personenbezogenen Daten wie Name, Geburtsdatum, Führerschein oder Adresse auffordern
• Kunden per E-Mail zur Verifizierung ihres Kontos durch Angabe von Bankdaten wie Bankname, Bankleitzahl, Kontonummer oder PIN auffordern
• Kunden per E-Mail zur Verifizierung ihres Kontos durch Angabe von Kreditkartendaten wie Typ oder Nummer der Kreditkarte, Gültigkeitsdatum, Geldautomaten-PIN oder Kartenprüfnummer auffordern
• Kunden nach der vollständigen Kreditkartennummer fragen, ohne den Kartentyp und die letzten zwei Stellen der Kartennummer zu nennen
• Kunden nach der vollständigen Kontonummer fragen, ohne den Banknamen, den Kontotyp (Giro- oder Sparkonto) und die letzten zwei Stellen der Kontonummer zu nennen
• Kunden zum Beantworten ihrer Sicherheitsfragen auffordern, ohne die Sicherheitsfragen zu nennen
• Kunden dazu auffordern, einen Artikel zu versenden, eine Versandgebühr zu bezahlen, Geld über Western Union zu überweisen oder eine Nachverfolgungsnummer anzugeben, bevor die zugehörige eingehende Zahlung im Kontoauszug des Kunden aufscheint

Wenn Sie per E-Mail über Änderungen Ihres PayPal-Kontos informiert werden, sollten Sie sich als ersten Schritt in Ihr PayPal-Konto einloggen. Sofern die E-Mail echt ist, werden die darin genannten Änderungen auch in Ihrem Konto angezeigt. KLICKEN SIE IN E-MAILS NICHT AUF VERMEINTLICHE LINKS ZUR PAYPAL-WEBSITE. Geben Sie stattdessen in Ihrem Browser www.paypal.com ein und loggen Sie sich in Ihr Konto ein.

Was ist eine Phishing-E-Mail?

Vielleicht haben Sie schon einmal eine gefälschte E-Mail erhalten, die angeblich von PayPal oder einer anderen bekannten Organisation stammte.

Diese Form von Betrug wird als “Phishing” bezeichnet, da der Sender nach Ihren personenbezogenen Daten “fischt”. Dabei verfolgen die Betrüger das Ziel, den Nutzer über eine gefälschte Website oder eine vermeintliche Kundendienstnummer zur Preisgabe von sensiblen Daten oder Finanzinformationen zu verleiten.

Wenn Sie uns verdächtige E-Mails melden, werden alle relevanten Inhalte eingehend überprüft. Falls wir für unsere Untersuchung weitere Informationen brauchen, setzen wir uns mit Ihnen in Verbindung. Bei Fragen zu der verdächtigen E-Mail, die Sie uns melden wollen, möchten wir auf die Sicherheitstipps weiter oben verweisen.

Hilfe! Ich habe auf eine Phishing-E-Mail geantwortet!

Falls Sie aufgrund einer Phishing-E-Mail personenbezogene Daten preisgegeben haben oder vermuten, dass jemand unberechtigt auf Ihr Konto zugreift, sollten Sie umgehend Ihr Passwort und Ihre Sicherheitsfragen ändern.

Zusätzlich sollten Sie den Fall an PayPal melden, damit wir Sie unterstützen können.

1. Öffnen Sie ein neues Browserfenster und geben Sie in der Adresszeile www.paypal.com ein.
2. Loggen Sie sich ein.
3. Klicken Sie auf “Sicherheits-Center”.
4. Klicken Sie auf “Problem melden”.
5. Klicken Sie auf “Nicht genehmigte Transaktion”.
6. Klicken Sie auf “Unbefugter Kontozugriff”.

Wir möchten uns für Ihre Mitarbeit bedanken.

Jede E-Mail zählt. Durch Ihre Weiterleitung einer verdächtigen E-Mail an spoof@paypal.com haben Sie dazu beigetragen, sich selbst und andere vor Identitätsdiebstahl zu schützen.

Vielen Dank!

Ihr PayPal-Team

-Mimikama unterstützen-