Hamburg – Am 07.05.2017 gegen 16.00 Uhr nahmen Bundespolizisten einen per Haftbefehl gesuchten Mann (m.38) auf der Polizeiwache im Hamburger Hauptbahnhof fest.

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Der Mann hatte seine Geldbörse bereits am Freitag in einem ICE auf der Fahrt von Hannover nach Hamburg verloren. Eine ehrliche Finderin (w.26) gab die Fundsache mit vollständigem Inhalt (94,00 Euro Bargeld, Personalausweis, EC Karte) im Bundespolizeirevier ab. Der Mann wurde daraufhin über diese zunächst positive Nachricht informiert und erschien am Sonntag gegen 16.00 Uhr im Bundespolizeirevier um seine Geldbörse in Empfang zu nehmen.

Die Freude über die zurückerhaltene Geldbörse sollte aber nicht lange anhalten…

Bundespolizisten überprüften die Personalien des 38-Jährigen; Ergebnis: Ausschreibung zur Festnahme.

Seit Mitte November 2016 wurde der Verurteilte mit einem Haftbefehl wegen fahrlässiger Gefährdung des Straßenverkehrs in Tateinheit mit fahrlässiger Körperverletzung sowie Fahren ohne Fahrerlaubnis gesucht. Der Mann hatte eine geforderte Geldstrafe in der Höhe von 3.600 Euro bislang nicht gezahlt und hatte sich auch einer Strafvollstreckung zur Verbüßung einer Ersatzfreiheitsstrafe von 90 Tagen bislang entzogen.

Der Gesuchte konnte die Geldstrafe zunächst nicht zahlen und wurde festgenommen. Telefonisch erreichte der Mann seine Ehefrau; diese erschien gegen 20.45 Uhr auf der Wache und zahlte die geforderte Geldstrafe in der Höhe von 3.600 Euro ein. Somit bewahrte die 34-Jährige ihren Ehemann vor der Verbüßung einer Freiheitsstrafe in der Haftanstalt.

Nach Abschluss der bundespolizeilichen Maßnahmen wurde der deutsche Staatsangehörige wieder entlassen.

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