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Vorsicht! Derzeit verbreitet sich eine Nachricht über WhatsApp und Facebook, Pepsi, Tropicana Saft oder auch 7up seien verunreinigt mit HIV-infiziertem Blut. Das ist natürlich ein Fake!

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Wir haben es hier erneut mit einer Falschmeldung der Kategorie „HIV-Hoax” zu tun. Dabei spielt die Falschmeldung mit der Angst der Menschen und bekommt daraus ihre Dynamik. Diese Art von Meldungen werden verteilt, um andere Menschen zu warnen, man möchte helfen und vor Unheil bewahren, erreicht jedoch dummerweise damit exakt das Gegenteil: man löst unbegründete Angst bei den Empfängern aus!

Wir sagen daher deutlich: bitte teilt die Warnung vor HIV verunreinigten Getränken nicht! Es handelt sich bei dieser falschen Botschaft um einen schwach übersetzten Hoax, der sich wie folgt liest:

Die Polizei hat Nachrichten. Eine dringende Botschaft für alle. In den nächsten Tagen trinke kein Produkt wie Pepsi, Tropicana Saft, Scheiben, 7up in Pepsi. Ein Angestellter an der Firma verunreinigte sein Blut mit AIDS. Beobachten Sie MDTV. Bitte richten Sie sich an jemanden auf Ihrer Liste. REPEAT: Eine wichtige Botschaft von Großbritannien an die Metropolitan Police. Trinke keine Gegenstände in Pepsi in den kommenden Wochen; ein Mitarbeiter mit HIV (AIDS) infiziert. Es wurde gestern in Sky News gezeigt. Bitte senden Sie diese Nachricht an die Personen, an denen Sie interessiert sind.

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Kann man sich so anstecken?

Zunächst mal wird in diesem Fake das Klischee bedient, man könne sich beliebig überall mit dem Virus infizieren. Das ist natürlich gefährliches Unwissen und wir zitieren an dieser Stelle abermals die Deutsche Aids-Hilfe, sie schreibt zu den Übertragungswegen: HIV ist relativ schwer übertragbar. Ein Infektionsrisiko besteht nur, wenn infektiöse Körperflüssigkeiten mit Wunden oder Schleimhäuten in Berührung kommen. Zu diesen Körperflüssigkeiten gehören vor allem Blut, Sperma, Scheidenflüssigkeit und der Flüssigkeitsfilm auf der Schleimhaut des Enddarms.

Für weitere Informationen zum Thema HIV und AIDS empfehlen wir daher die Webseite der Aidshilfe.

Herkunft

Verschiedene Versionen des gleichen Gerüchts gab es auf englisch bereits im Jahr 2004, sowie auch wieder in den Jahren 2007-2008. In diesen früheren Fällen waren es Lebensmittelprodukte, die angeblich mit HIV-infiziertem Blut verunreinigt waren. Es waren Produkte wie Ketchup und Tomatensoße, augenscheinlich vornehmlich rote Produkte, in denen man Blut wohl besser unterbringen könne. Das war natürlich immer schon Unsinn.

Man findet keinerlei seriöse Quellen, Medien oder Behördenmeldungen, die eine Warnung hierzu herausgegeben haben. Interessant jedoch: eine Warnung vor diesem HOAX ist sogar an verschiedenen Stellen aufgetaucht, sogar im US-amerikanischen TV.

Siehe auch:

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