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Mit Kükenschreddern und Schnäbelkürzen ist jetzt Schluss! Der Lebensmittel-Discounter PENNY will sich mit den Herzbube-Eiern für bessere Verhältnisse in der Eier-Produktion stark machen.

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Kann es denn wirklich sein, dass ein weiterer Schritt im Tierschutz gemacht wurde?

PENNY kündigte an, dass ab Februar Eier ohne Kükenschreddern und Schnäbelkürzen in den Regalen gefunden werden kann. Stimmt das?

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Screenshot Facebook-Anfrage

Herzbube-Eier

Ja!

Laut einer Pressemitteilung vom 27. Januar 2017 setzt PENNY als erster Discounter mit den HERZBUBE-Eiern ein Zeichen für mehr Tierwohl.

Dabei sprechen sie zwei Hauptprobleme der Eier-Produktion an:

  • Das Töten männlicher Küken sofort nach dem Schlüpfen (sogenanntes “Kükenschreddern”) und
  • das Kürzen der Schnäbel bei Legehennen, um Verletzungen bei Stress zu minimieren.

Zusätzlich wird das Füttern von GVO-freiem Futter in den Fokus gestellt.

Verbesserungen im Tierschutz

Die Herzbube-Eier unterstützen somit, dass männliche Küken nach dem Schlüpfen bis zur Schlachtreife aufgezogen werden und Legehennen nicht auf eines ihrer wichtigsten Tastorgane verzichten müssen.

Damit sich die Tiere wohler fühlen und natürliche Verhaltensweise wie das Picken ausleben können, bekommen sie Beschäftigungsmaterial wie Picksteine oder Stroh und erhalten gentechnikfreies Futter (VLOG-Logo).

So werden die Herzbube-Eier das unternehmenseigene PRO PLANET- Label tragen und ab 1. Februar exklusiv in 2.150 PENNY-Märkten in ganz Deutschland angeboten werden.

Die Eier kommen aus Bodenhaltung und kosten 1,29 im 6er-Karton.

Das Projekt wird von der Hochschule Osnabrück begleitet sowie vom Eierhof Hennes aus Euskirchen.

„Für die HERZBUBE-Eier wurden vor einigen Wochen je 72.000 weibliche und männliche Küken eingestallt. Als erster Discounter geben wir ein klares Signal in den Markt, dass wir die bisherige Praxis so schnell als möglich überwinden müssen. Wir zeigen, dass es im Hinblick auf das Tierwohl, aber auch mit Blick auf die Wirtschaftlichkeit, praktisch möglich ist, die männlichen Küken nicht unmittelbar zu töten“,

so Stefan Magel, COO PENNY laut Pressemitteilung.

„Ziel muss es sein, so schnell wie möglich zu einer verlässlichen Geschlechtsbestimmung im Ei zu kommen. Dabei darf es keine Denkverbote geben.“

Man befinde sich aber mit diesem Lösungsansatz noch in einer Nische.

Quelle: Pressemitteilung PENNY-Markt