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Und schon wieder eine dieser nahezu fehlerfreien E-Mails, welche von Onlinebetrügern versendet werden, um die Empfänger in eine Falle zu locken. Vorsicht, denn diese Mail ist optisch und stilistisch auf einem hohen Niveau!

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Die E-Mail spricht den Empfänger mit Vor- und Zunamen an und gibt auch innerhalb der Mail die Adresse des Empfängers wieder, um damit eine Scheinauthentizität aufzubauen.

Wichtiger Hinweis: Erwähnter Dienst (PayPal) hat mit der Betrugsmasche nichts zu tun. Sie selbst wurden hier Opfer, indem ihr Name missbräuchlich verwendet wird, um Nutzer in die Falle zu locken!

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Wäre da nicht das Wörtchen “Sicherheitkonzeptes”, so würde diese Mail keine Rechtschreibfehler vorweisen. Der Inhalt lautet im barrierefreien Klartext:

Verifikation erforderlich
Guten Tag Herr Tobias [***],
bitte bestätigen Sie zeitnah die Urheberschaft Ihres PayPal-Kontos. Ihr Konto ist derzeit aufgrund unseres Sicherheitkonzeptes eingeschränkt.

Diese Einschränkung kann beispielsweise durch das Einloggen eines unbekannten Gerätes, einer neuen IP-Adresse oder einer ungewöhnlichen Zahlung ausgelöst worden sein.
Bestätigung durchführen

Wie funktioniert die Freischaltung?
Sie müssen lediglich den in dieser E-Mail angeführten Assistenten ausführen und den Anweisungen folgen. Ihre Identität wird damit bestätigt und Sie können Ihr Konto weiterhin unbeschränkt nutzen.
Mehr zum Sicherheitskonzept

Das Ziel dieser E-Mail besteht darin, den Empfänger zu irritieren und dazu zu bewegen, auf den Link hinter “Bestätigung durchführen” zu klicken.


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Vorsicht, PHISHING!

Beim Laden der Seite warnte unser Phishingschutz von Kaspersky Internet Security direkt, dass es sich um einen Phishingbetrug handelt:

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Ohne Schutzmechanismen landet man nun auf einer Webseite, welche dem Login von PayPal nachempfunden ist. Doch Vorsicht! Wer hier gültige Daten eingibt, verschenkt diese an Betrüger!

Wichtig an dieser Stelle: die dargestellte URL lautet “pp.online-verify94464-ip249571.com“. Das ist nicht PayPal!

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Im Zuge dieses Phishingverlaufes erscheinen mehrere gefälschte Eingabefelder, die zunächst Logindaten abfragen, danach persönliche und sensible Bankdaten entgegennehmen wollen. Jede Art der hier getätigten Eingaben landet in Betrüger-Datenbanken!

Allgemeine Phishingwarnung:

  • Phishing E-Mails versuchen grundsätzlich so auszusehen, als stammen sie von dem entsprechenden Unternehmen. Mit diesen versuchen Betrüger, an persönliche Daten zu kommen, vorzugsweise Bank- Kreditkarten oder sonstige Zahldaten.
  • Eine Schutzsoftware ist hilfreich! Bei aktualisierten Datenbanken und entsprechender Heuristik werden schädliche Seiten oftmals blockiert. Wir nutzen hierfür eine Kaspersky Schutzsoftware.
  • Die eigentliche “Kunst” dieser Mails ist die Geschichte, mit welcher der Empfänger dazu verleitet werden soll, der E-Mail zu trauen und den eingefügten Link zu öffnen. Hier spielen Ausdruck, Grammatik und Rechtschreibung, sowie Plausibilität und auch Individualität eine sehr große Rolle. Speziell in der jüngeren Vergangenheit gab es zunehmend Mails, welche mit Individualität glänzten: die konnten den Empfänger mit korrektem Namen ansprechen und gaben auch tatsächliche Adress- und Personendaten an.
  • Man kann jedoch generell beachten: Banken, Zahl- und Kaufportale fordern niemals mit Hilfe eines eingebauten Links zum Einloggen in das Konto auf! Zudem ist eine generische Anrede zwar immer ein Indiz für Phishing, eine vorhandene korrekte Anrede jedoch nicht der Beweis für die Echtheit einer Mail.
  • Tipp am Smartphone: einen Link andrücken und halten, bis sich ein Dialogfenster mit der Linkvorschau öffnet. Daran kann man erkennen, wohin ein eingebetteter Link führen soll.
  • Niemals über einen Link einloggen, der per Mail gesendet wird, sondern immer die betreffende Seite per Hand in die Adresszeile des Browsers eintippen und dort einloggen. Sollten tatsächlich Ankündigungen des entsprechenden Dienstes vorhanden sein, werden diese dort angezeigt.Zusätzlich ist es nach Möglichkeit ebenso zu unterlassen, über öffentliche/fremde WLAN-Netze Bankgeschäfte zu tätigen, da man nie genau weiß, ob (und im Ernstfall von wem) diese Netze protokolliert werden.
  • Niemals reale Daten in die Formularfelder eintragen! Unter Umständen können die Daten sogar bereits während des Tippens an die Betrügerdatenbank weitergeleitet werden, ohne dass man mit “weiter” bestätigt.
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