PayPal-Phishing: "Ihr Konto wurde verwendet,..."

PayPal-Phishing: „Ihr Konto wurde verwendet,…“

Von | 6. März 2020, 13:19

Vorsicht! Noch immer versuchen Betrüger im Namen von PayPal an die Login-Daten der Kunden zu gelangen.

Betrüger verschicken im Namen von PayPal Phishing-Versuche

Die Cyber-Kriminellen geben vor, das Konto sei von einem anderen Gerät aus verwendet worden.
Über ein Dokument gelangt der Nutzer dann auf eine nachgebaute Login-Seite.

Betrüger versenden noch immer Nachrichten im Namen von PayPal. Dabei geben die Cyber-Kriminellen vor, dass das Konto von einem anderen Gerät aus verwendet wurde.

Die E-Mail lautet wie folgt:

Ihr Konto wurde verwendet, um sich bei einem neuen Gerät anzumelden : 1225544587

Wenn Sie Hilfe benötigen oder Fragen zur Auflösung Ihres Kontos haben, können Sie diese anhand des angehängten Dokuments anzeigen , #8950635738!

Wir laden das angehängte Dokument herunter und öffnen es. Das Schreiben wurde im Corporate Design von PayPal gestaltet und teilt uns mit, unser Konto sei gesperrt:

Wichtig: Wir haben ungewöhnliche Aktivitäten in Ihrem PayPal-Konto festgestellt.
Melden Sie sich bei Ihrem PayPal-Konto an, um eine Einschränkung zu beheben
Bitte melden Sie sich bei Ihrem PayPal-Konto an und geben Sie die angeforderten Informationen über das Resolution Center an. Wenn wir die Informationen nicht vor Ablauf dieser Frist erhalten oder zusätzliche wesentliche Änderungen in Ihrer Kontoaktivität feststellen, kann Ihr Kontozugriff weiter eingeschränkt sein.

Um „eine Einschränkung zu beheben“ sollen wir uns nun einloggen. Und hier schnappt die Phishing-Falle zu! Wer auf den blauen Login-Button tippt, gelangt auf eine Webseite, die natürlich nicht zu PayPal gehört. Dafür genügt ein Blick auf die URL der Webseite, die sich lubhabyasie. com nennt. Auf der nachgebauten Seite sollen nun die Login-Daten übermittelt werden.

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Doch Vorsicht! Wer das tut, spielt seinen Daten direkt in die Hände von Betrügern, diese können nun nach Lust und Laune mit deinem Konto Käufe tätigen und deine Daten zusätzlich noch im Darknet verkaufen.

Daran erkennst du einen Phishing-Versuch:

  • Du wirst meistens nicht persönlich angesprochen. Betrüger verwenden Formulierungen wie „Sehr geehrter Kunde“ oder gar keine Anrede.
  • Der Vorwand ist unrealistisch. Achte auch auf Grammatik- und Rechtschreibfehler.
  • Die Absenderadresse ist nicht die Service-Adresse des genannten Unternehmens.
  • Der Link der Anmelde-Seite entspricht nicht dem Link der richtigen Seite.
  • Die Links zu Datenschutz, AGB, Impressum usw. funktionieren nicht.
  • Grundsätzlich gilt: Deine Bank oder Unternehmen wie beispielsweise Amazon oder PayPal fordern dich nicht per E-Mail auf, persönliche Daten preiszugeben.

Tipp: Folge keinem angebotenen Link, sondern rufe die Seite im Browser manuell auf. Frage deine Bank oder die betroffene Plattform direkt nach der E-Mail, um sie bestätigen zu lassen. Teile PayPal also mit, dass du eine gefälschte Post in ihrem Namen erhalten hast.

 Passend zum Thema: Gezielte Phishing-Attacken – Daran könnt ihr sie erkennen!

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