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Zwischen all den vielen Phishingmails gibt es immer wieder ein paar, welche gefährlicher ausschauen.

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Eine dieser Mails ist die aktuell im Umlauf befindliche Mail mit der Warnung Ungewöhnliche Aktivität auf Ihrem PayPal Konto.

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Der Inhalt dieser Mail im Klartext:

Ungewöhnliche Aktivität auf Ihrem PayPal Konto

Es wurde eine Zahlung in Höhe von ?273,99 an Buchgardner GMbH storniert, es besteht der Verdacht dass jemand unbefugt Zugriff auf ihr PayPal Konto erlangt hat. Sollten Sie diese Zahlung nicht getätigt haben, bitten Wir Sie Ihre Identität erneut zu bestätigen. Klicken Sie dafür auf den untenstehenden Link und führen Sie die Identitätsprüfung durch. Wenn Sie die Zahlung getätigt haben führen Sie diese einfach erneut durch oder melden Sie sich beim Kundenservice.

Wollen Sie Ihre Identität bestätigen?

Zusammenfassung dieser Rechnung

Gesendet an – Betrag
[email protected] – ?273,99

Glücklicherweise beinhaltet die Mail zwei schwere Formfehler: die Anrede so wie die falsche Darstellung des “€” Symbols als “?”.

Schlüssige und überzeugende Argumentation

Ein Glück, die Zahlung wurde nochmal storniert! Das mag sich so mancher Empfänger denken und schnell nachschauen, was den vorgefallen ist. Dabei wird der gelieferte Link schnell zum Verhängnis, denn dieser führt auf ein sehr authentisch wirkendes Phishingformular.


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Das Formular

Bei aktualisierter und funktionierender Antivirensoftware wird man vor Phishing gewarnt. Ein solcher Schutz ist bei dieser Art von Mails durchaus sehr sinnvoll. Aber erstaunlicherweise ist sogar die Vireneinblendung so sehr vom Aufbau der Seite betroffen, dass sie wie eingebunden wirkt.

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Ohne die Phishingwarnug öffnet sich ein Formularfeld in PayPaloptik:

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Bei dem Aufbau der Seite hat man an alles gedacht. PayPal typische Auftretensweisen, Grafiken in unscharfer Optik, sowie auch eine rotes Symbol an einer Meldeglocke. Das Ziel der Betrüger sind auch hier wieder die Anmeldedaten.

Was danach kommt, ist klassisches Phishing 123: Der Datensatz will gefüttert werden. Adressdaten, Personendaten, aber auch sensible Bankdaten werden erfragt.

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Wir warnen inständig davor, hier überhaupt irgendwelche Daten einzugeben.

Allgemeine Phishingwarnung:

  • Phishing E-Mails versuchen grundsätzlich so auszusehen, als stammen sie von dem entsprechenden Unternehmen. Mit diesen versuchen Betrüger, an persönliche Daten zu kommen, vorzugsweise Bank- Kreditkarten oder sonstige Zahldaten.
  • Die eigentliche “Kunst” dieser Mails ist die Geschichte, mit welcher der Empfänger dazu verleitet werden soll, der E-Mail zu trauen und den eingefügten Link zu öffnen. Hier spielen Ausdruck, Grammatik und Rechtschreibung, sowie Plausibilität und auch Individualität eine sehr große Rolle. Speziell in der jüngeren Vergangenheit gab es zunehmend Mails, welche mit Individualität glänzten: die konnten den Empfänger mit korrektem Namen ansprechen und gaben auch tatsächliche Adress- und Personaldaten an.
  • Man kann jedoch generell beachten: Banken, Zahl- und Kaufportale fordern niemals mit Hilfe eines eingebauten Links zum Einloggen in das Konto auf! Zudem ist eine generische Anrede zwar immer ein Indiz für Phishing, eine vorhandene korrekte Anrede jedoch nicht der Beweis für die Echtheit einer Mail.
  • Niemals über einen Link einloggen, der per Mail gesendet wird, sondern immer die betreffende Seite per Hand in die Adresszeile des Browsers eintippen und dort einloggen. Sollten tatsächlich Ankündigungen des entsprechenden Dienstes vorhanden sein, werden diese dort angezeigt.Zusätzlich ist es nach Möglichkeit ebenso zu unterlassen, über öffentliche/fremde WLAN-Netze Bankgeschäfte zu tätigen, da man nie genau weiß, ob (und im Ernstfall von wem) diese Netze protokolliert werden.
  • Niemals reale Daten in die Formularfelder eintragen! Unter Umständen können die Daten sogar bereits während des Tippens an die Betrügerdatenbank weitergeleitet werden, ohne dass man mit “weiter” bestätigt.
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