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Steckbrief der Phishing-Mail: “Wichtiger Hinweis zur Datenspeicherung”

-Produktempfehlung: Kaspersky lab-

Steckbrief dieser Phishing-Mail:

Optik

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Inhalt:

Wichtiger Hinweis zur Datenspeicherung

Guten Tag Bernd ****,
Wie Sie bereits wissen, wurde die Vorratsdatenspeicherung per Gesetz verabschiedet und auch wir sind gezwungen zu handeln.
Durch diese Gesetzesänderung werden Sie nun aufgefordert, Ihre bestehenden Daten zu bestätigen respektive zu aktualisieren!

Merkmale (Schlagwörter):

  • Datenspeicherung
  • Vorratsdatenspeicherung
  • Daten zu bestätigen

Analyse:

Analyse von: Einschätzung: Detail:
Aufbau Mäßig Farben und Aufbau der Mail orientiert sich an PayPal, jedoch hat man die PayPal-Atmosphäre in dieser Mail nicht aufbauen können. Die Mail wirkt stark gedrückt und konstruiert
Stil Mäßig bis stark Der Text ist größtenteils frei von Fehlern, jedoch auch sehr kurz. Auffällig ist ein fehlendes Komma, sowie die “Bestaetigung”
Anrede Stark Der Empfänger wird mit Vor- und Nachnamen angesprochen. Bitte nicht als ein Indiz für die Echtheit der Mail verstehen! Ebenso wir die E-Mail Adresse des Empfängers in der Mail wiederholt.
Argument Mäßig Man versucht die Mail auf einer angeblichen Gesetzesgrundlage zu legitimieren. Nicht neu, nicht sehr zwingend, aber in sich plausibel erscheinend.
Phishing-
Formular
Aktiv Hier beginnt der starke Teil der Mail: der eingebaute Phishinglink hat einen plausiblen Adressbaustein: image.
Das Formular ist aktiv und sauber aufgebaut, stellt daher eine Gefahr dar.

Phishingformular

Bei aktualisierter und funktionierender Antivirensoftware wird man vor Phishing gewarnt.

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Ohne entsprechender Schutzsoftware landet man auf einem Phishingformular. Der Startbildschirm ist PayPal nachempfunden und wirkt authentisch. Hier haben es die Betrüger auf die Login-Daten abgesehen.

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Im nächsten Schritt werden weitere persönliche Daten abgefragt, im letzten Schritt noch sensible Kreditkartendaten.

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Allgemeine Phishingwarnung:

  • Phishing E-Mails versuchen grundsätzlich so auszusehen, als stammen sie von dem entsprechenden Unternehmen. Mit diesen versuchen Betrüger, an persönliche Daten zu kommen, vorzugsweise Bank- Kreditkarten oder sonstige Zahldaten.
  • Die eigentliche “Kunst” dieser Mails ist die Geschichte, mit welcher der Empfänger dazu verleitet werden soll, der E-Mail zu trauen und den eingefügten Link zu öffnen. Hier spielen Ausdruck, Grammatik und Rechtschreibung, sowie Plausibilität und auch Individualität eine sehr große Rolle. Speziell in der jüngeren Vergangenheit gab es zunehmend Mails, welche mit Individualität glänzten: die konnten den Empfänger mit korrektem Namen ansprechen und gaben auch tatsächliche Adress- und Personaldaten an.
  • Man kann jedoch generell beachten: Banken, Zahl- und Kaufportale fordern niemals mit Hilfe eines eingebauten Links zum Einloggen in das Konto auf! Zudem ist eine generische Anrede zwar immer ein Indiz für Phishing, eine vorhandene korrekte Anrede jedoch nicht der Beweis für die Echtheit einer Mail.
  • Niemals über einen Link einloggen, der per Mail gesendet wird, sondern immer die betreffende Seite per Hand in die Adresszeile des Browsers eintippen und dort einloggen. Sollten tatsächlich Ankündigungen des entsprechenden Dienstes vorhanden sein, werden diese dort angezeigt.Zusätzlich ist es nach Möglichkeit ebenso zu unterlassen, über öffentliche/fremde WLAN-Netze Bankgeschäfte zu tätigen, da man nie genau weiß, ob (und im Ernstfall von wem) diese Netze protokolliert werden.
    • Niemals reale Daten in die Formalarfelder eintragen! Unter Umständen können die Daten sogar bereits während des Tippens an die Betrügerdatenbank weitergeleitet werden, ohne dass man mit “weiter” bestätigt.