Panik! Zwangsüberwachung aller Android und Apple Geräte?

Panik! Zwangsüberwachung aller Android und Apple Geräte?

Von | 16. April 2020, 12:48

Ist es etwa nun soweit? Kommt die staatliche Zwangsüberwachung? Können wir uns nicht mehr frei bewegen?

Diesen Eindruck macht zumindest ein Sharepic, zu dem wir Anfragen bekamen. Und bekanntlich steht auf Sharepics immer die Wahrheit! Demnach soll es demnächst eine Zwangsüberwachung auf allen Android- und Apple-Smartphones geben.

Totale Zwangsüberwachung?

Totale Zwangsüberwachung?

„Überwachung wird integraler Bestandteil von Android und iOS
Ab Mai 2020 wird eine Kontaktverfolgung auf iPhones und Android-Geräte via Update des Betriebssystems ausgeliefert. Auf die Daten der Schnittstelle sollen staatliche Stellen zugreifen.“

Tja, dann ist ja alles klar. Staatliche Stellen werden uns auf Schritt und Tritt überwachen, die Smartphones wahrscheinlich dazu an den Körper getackert, damit niemand das System umgeht, Big Brother is watching us…. oder?

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Nein!

Tatsächlich jedoch wird es Mitte Mai ein Update für den Google Playstore und den Apple Store geben, jene Updates enthalten eine Schnittstelle, für dessen Nutzung man jedoch zustimmen muss! Zudem haben staatliche Stellen keinen Zugriff auf die Daten!

Eine Integration in das Betriebssystem ist jedoch in einigen Monaten tatsächlich geplant, jedoch muss auch dann der Nutzung zugestimmt werden.

Und wozu soll das gut sein?

Google und Apple entwickeln gemeinsam eine Schnittstelle, durch die es möglich sein soll, die Kontakte von Coronavirus-Infizierten mit gesunden Menschen besser verfolgen zu können. Die Kontaktverfolgung soll anonym und vor Missbrauch geschützt sein.

Ab Mitte Mai werden Google und Apple die Software-Updates auf die Geräte aufspielen.
Gesundheitsbehörden werden die Schnittstelle ebenfalls in ihre Apps integrieren. In den kommenden Monaten werden Google und Apple die Schnittstelle auch direkt in das System integrieren, so dass Nutzer nicht einmal eine App installieren müssten.

Beide Unternehmen sagen, dass nur die Gesundheitsbehörden Zugriff auf die Schnittstelle hätten. Sie sei so ausgerichtet, dass nur autorisierte Organisationen des öffentlichen Gesundheitswesen die Daten auslesen könnten.

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Zusammenfassung

Es wird ab Mitte Mai keine Zwangsüberwachung geben, die Teilnahme an der Kontaktverfolgung aufgrund des neuen Coronavirus erfolgt auf freiwilliger Basis. Auch werden staatliche Stellen keinen Zugriff auf die Schnittstelle haben, sondern nur Gesundheitsbehörden.

Detaillierter gehen wir darauf in einem anderen Artikel ein: Coronavirus-Kontaktverfolgung kommt für Android und iOS

Artikelbild: Shutterstock / Von ImageFlow
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