Titan, Titan, was heißt schon Titan? In Internet kann auch der Name eines Titans verwendet werden, um unbedarfte Nutzer in die Falle zu locken. Und nun hat es den Titan getroffen: mit der Fakemeldung, dass Oliver Kahn bei einem Autounfall gestorben sei, werden derzeit Fakegewinnspiele und dubiose Seiten verlinkt.


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Die Statusmeldung “tarnt” sich mit der Autorenangabe BILD.de. Zu sehen ist ein verunglückter Pkw, sowie ein Bild von Oliver Kahn. Der Untertitel zu dieser Statusmeldung lautet:

Legende Oliver Kahn stirbt nach Autounfall

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Alles Fake!

Diese von vorn bis hinten durchgeplante Falschmeldung hat nur ein einziges Ziel: die Facebooknutzer sollen in die unterschiedlichsten Affiliate-Programme gelockt werden. Denn hinter dieser Meldung steckt eben keine echte News, sondern es sind diverse Werbeprogramme bis hin zu Abofallen dahinter geschaltet.

Dabei werden sowohl BILD, als auch Oliver Kahn für diese Meldung missbraucht, denn beide haben damit rein gar nichts zu tun.

Verweis auf Zwischenseite

Im Regelfall leiten diese Fakemeldungen auf manipulierte Zwischenseiten, welche den Anschein erwecken, dass es sich um ein Newsportal handelt (RTL, BILD, N-TV etc.). Diese Seiten sind dann Facebook so weit nachempfunden, dass man sogar die Einzelnen Elemente wie „Gefällt mir“, „Teilen“ oder „Kommentieren“ anklicken kann. Letztendlich sind diese zwar wirkungslos, erwecken jedoch zumindest den Anschein, als ob sie echt sind.

Ein Klick auf das Video öffnet jedoch im Regelfall nie das gewünschte Ergebnis, sondern man wird auf Seiten geleitet, welche mit der ursprünglichen Meldung rein gar nichts zu tun haben. Hier zeigt die Falschmeldung ihr wahres Gesicht: Nutzer sollen in die Irre geleitet werden!

Was passiert einem Facebook-Nutzer, wenn er klickt?

Bei den Fake Todesmeldungen gibt es immer recht ähnliche Abläufe:

Variante “Smartphone”: Der Nutzer klickt den Verweis über sein Smartphone an!

Klickt der Nutzer den Verweis über die MOBILE-Version (Smartphone, Tablet) an, so wird man auf ein iPhone-Gewinnspiel oder auf eine Seite mit versteckter WAP-Billing Funktion  weitergeleitet. Vorsicht, hier droht ein unfreiwillig abgeschlossenes Abonnement.

Variante PC: Der Nutzer klickt den Verweis über die Desktop-Version an!

Klickt der Nutzer den Verweis über die DESKTOP-Version (Standrechner, Laptop) an, wird er auf eine Gewinnspielseite weitergeleitet, welches von einem Datenhändler veranstaltet wird.

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Hierzu verweisen wir auf parallel Aufgebaute Todesmeldungen um Prominente:

Fazit:

Mit einem gefälschten Statusbeitrag werden Facebook-Nutzer in eine ganz fiese Falle gelockt.

Je nach dem mit welchem Gerät sie online sind (Mobile- bzw. Desktop-Version), werden User immer auf eine andere Seite verwiesen.

Nutzer, die mittels der Mobilen-Version klicken, laufen Gefahr, sich direkt ein teures Abonnement einzufangen.

User die hingegen über die DESKTOP-Version dem Link folgen laufen Gefahr mit Spam-und Werbemails zugeschüttet zu werden, da sie ggf. Ihre Daten in einem Gewinnspielformular eingegeben haben.

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