Im Raum Obernburg kam es am Wochenende zu Betrugsversuchen durch die sogenannte “Microsoft-Hotline”-Masche. Die Polizei Unterfranken gibt Tipps und Tricks, wie man sich schützen kann.

-Produktempfehlung: Kaspersky lab-

Die Polizei Unterfranken warnt über ihre Facebook-Seite vor der “Microsoft-Hotline”-Masche.

Am Wochenende wurden im Raum Obernburg Fälle dieser Art Betrugsversuch gemeldet.

Die Masche wurde wie folgt angewendet:

Betrüger geben sich als Microsoft-Mitarbeiter aus, die über geschickte Gesprächsführung ihr Opfer davon überzeugen ‘Team Viewer’ oder andere Software zu installieren, um einen Fernzugriff auf den PC zu ermöglichen.

Die Opfer werden dann gebeten, in einer sich öffnenden Eingabemaske am Bildschirm Kreditkartendaten einzugeben, um ein Schutzprogramm zu erwerben.

So kann man sich schützen:

  • Auf solche Gespräche erst gar nicht einlassen. Vor allem Anrufern gegenüber, die Anforderungen stellen, persönliche Daten preiszugeben.
  • Keine Software installieren, die einem aufgedrängt werden. Falls eine Installation stattgefunden hatte, den Rechner sofort vom Netz trennen.
  • Weder telefonisch, noch während eines Fremdzugriffs am PC persönliche Bankdaten oder Kreditkartendaten in Eingabemasken eingeben!
  • Fremdzugriffe am PC nur vertrauenswürdigen Personen ermöglichen, die man selbst beauftragt hat.
  • Im Zweifelsfall immer die Polizei verständigen.

-Mimikama unterstützen-

Weil du diesen Bericht zu Ende gelesen hast…

Kannst du uns bitte einen kleinen Gefallen tun? Mehr Menschen denn je lesen die Artikel von mimikama.at, aber die Werbeerträge sinken rapide. Anders als andere Organisationen haben wir keine “Pay-Wall” eingerichtet, denn wir möchten unsere Inhalte für alle Interessierten so offen wie möglich halten. Der unabhängige Enthüllungsjournalismus von mimikama.at bedeutet jedoch harte Arbeit, er kostet eine Menge Zeit und auch Geld. Aber wir tun es, weil es wichtig und richtig ist, in Zeiten wie diesen Internetnutzer mit transparenten Informationen zu versorgen. Wir hoffen, dass du es schätzt, dass es keine Bezahlschranke gibt: Unserer Auffassung nach ist es demokratischer für Medien, für alle zugänglich zu sein und nicht nur für ein paar wenige, die sich dieses "Gut" leisten können. Durch deine Unterstützung bekommen auch jene einen Zugang zu diesen Informationen, die es sich sonst nicht leisten könnten. Wenn jeder, der unsere Rechercheberichte liest und mag, dabei hilft, diese zu finanzieren, wird es mimikama.at auch weiterhin geben.

Folgende Unterstützungsmöglichkeiten bieten wir an: via PayPal, via Patreon, via Steady