Kannst du uns einen kleinen Gefallen tun? Wenn jeder, der unsere Rechercheberichte liest und hilfreich findet, dabei hilft, diese zu finanzieren, wird es mimikama.at auch weiterhin geben. Folgende Möglichkeiten bieten wir an: via PayPal,via Steady, via Banküberweisung

Bötzow – Dienstag gegen 18.50 Uhr meldete sich über Notruf ein 51-jähriger Mann in der Einsatzleitzentrale in Potsdam.

- Sponsorenliebe | Werbung -

Der Mann gab an, dass er gerade Zeuge eines Raubüberfalls in einem Einkaufsmarkt in der Veltener Straße wird. Hier sollen drei Personen mit einem weißen Transporter vorgefahren und nun mit Waffen in den Markt gegangen sein. Während des Telefonates mit dem Notruf, welches mehr als zehn Minuten andauerte, wurde der Mann immer aggressiver. Er benannte sämtliche Einzelheiten zu Personen, Fahrzeug und Waffen und gab schließlich an, dass die Täter nun mit dem Kleintransporter flüchten.

Inzwischen waren acht Streifenwagen und die Hubschrauberbesatzung informiert und mit dem Sachverhalt beauftragt worden. Eine Streife konnte den Wagen in der Ortslage Wansdorf stellen. In dem slowakischen Fahrzeug waren fünf Slowaken, die polizeilich völlig unbekannt waren. Die Männer hatten Produkte des angegebenen Marktes dabei, gaben aber an, diese gerade gekauft zu haben. Zudem äußerten sie, dass es auf dem Parkplatz mit einem Unbekannten einen Streit gab.

Die Beamten überprüften die Version der Slowaken, welche sich auch nach Rücksprache mit Mitarbeitern bestätigte. Einen Überfall gab es nicht. Der Anrufer war offenbar mit den Slowaken in Streit geraten und wollte sich nun rächen. Er wurde an seiner Anschrift in Bötzow aufgesucht.

Gegen den deutlich alkoholisierten Mann (2,88 Promille) wurde eine Strafanzeige wegen Notrufmissbrauchs gefertigt.

-Mimikama unterstützen-

Weil du diesen Bericht zu Ende gelesen hast…

Kannst du uns bitte einen kleinen Gefallen tun? Mehr Menschen denn je lesen die Artikel von mimikama.at, aber die Werbeerträge sinken rapide. Anders als andere Organisationen haben wir keine “Pay-Wall” eingerichtet, denn wir möchten unsere Inhalte für alle Interessierten so offen wie möglich halten. Der unabhängige Enthüllungsjournalismus von mimikama.at bedeutet jedoch harte Arbeit, er kostet eine Menge Zeit und auch Geld. Aber wir tun es, weil es wichtig und richtig ist, in Zeiten wie diesen Internetnutzer mit transparenten Informationen zu versorgen. Wir hoffen, dass du es schätzt, dass es keine Bezahlschranke gibt: Unserer Auffassung nach ist es demokratischer für Medien, für alle zugänglich zu sein und nicht nur für ein paar wenige, die sich dieses "Gut" leisten können. Durch deine Unterstützung bekommen auch jene einen Zugang zu diesen Informationen, die es sich sonst nicht leisten könnten. Wenn jeder, der unsere Rechercheberichte liest und mag, dabei hilft, diese zu finanzieren, wird es mimikama.at auch weiterhin geben.

Folgende Unterstützungsmöglichkeiten bieten wir an: via PayPal,via Steady

QUELLEPolizei Brandenburg