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In sämtlichen sozialen Netzwerken kochen die Gemüter hoch. Insbesondere der Satz „Der IS gehört nicht zum Islam“ sorgt für Kritik. Muslime weltweit reagieren auf die Vorwürfe, dass „alle Muslime ja irgendwie kriminell sind“, mit einer Foto-Aktion auf Twitter.

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Bereits zu dem Anschlag auf das Satiremagazin Charlie Hebdo gab es diese Aktion auf Twitter, aus der die ursprünglichen Bilder stammen. Diese wurden unter #notinmyname hochgeladen.

Auf diese Aktion wurde im aktuellen Zusammenhang wieder zurück gegriffen und mit diesen Bildern daran erinnert, dass man sich von den aktuellen Anschlägen deutlich distanziert.

Schätzungsweise gibt es 50.000 IS-Kämpfer, aber 1.7 Milliarden Muslime.

Aufgrund des prozentual geringen Anteils könnte man natürlich dem oben zitierten Satz zustimmen. Das Problem ist aber, dass jene 50.000 Extremisten den Namen einer Religion missbrauchen und durch ihre Aktionen ziemlich erfolgreich alle Muslime unter Generalverdacht stellen.

Not in my name

„Nicht in meinem Namen“. Umso besser wiegt jene friedliche Foto-Aktion von Muslime, die dadurch noch einmal deutlich machen wollen, dass sie sich vom Terror und dem extremistischen Verständnis der IS zu ihrer Religion distanzieren. Wie eingangs erwähnt, entstammt diese Aktion den Fotos, welche auch zum Anschlag auf Charlie Hebdo hochgeladen wurden und nun als Sinnbild für #notinmyname gelten.


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Der IS gehört nicht zum Islam? Doch. Es ist ein extremistischer Auswuchs des Islam, genauso wie der Ku-Klux-Clan ein extremistischer Auswuchs des Christentums ist. Eine Distanzierung von den vielen Muslimen auf Twitter ist deswegen wichtig und nötig. Nur simple Gemüter schmeißen nun alle in einen Topf.

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Autor: Ralf, mimikama.at

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