Vorsicht! Wer bei Nina Waagner an eine junge Frau denkt, die einen Ausbildungsplatz sucht und ganz hilflos E-Mails falsch versendet, täuscht sich gewaltig!

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Denn Nina Waagner existiert nicht. Der Name sowie auch die Domain „familiewaagner.de” halten für eine aktuelle Spamwelle her, die bei vielen Empfängern ein Stirnrunzeln hinterlassen. Aufgrund des Inhaltes dürfte man sowohl als Privatperson, aber auch innerhalb des eigenen Berufs dazu neigen, eine kurze Antwort auf diese harmlos erscheinende Mail zu verfassen.

Die E-Mail beinhaltet zwar keine Malware (Virus/Trojaner/etc.) und leitet auch in keine Phishingfalle. Jedoch wir raten dringend davon ab, mit „Nina Waagner” Kontakt aufzunehmen! Es geht um folgende E-Mail:

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich wollte einmal auf diesem Wege bei Ihnen anfragen, ob Sie für dieses Jahr noch freie Ausbildungsplätze anbieten?
Falls ja, würde ich mich freuen, wenn Sie mir sagen würden, wohin ich per E-Mail meine Bewerbung schicken darf. Andernfalls wäre ich Ihnen für eine kurze Absage dankbar!
Vielen Dank für Ihre Mühen,
Nina Waagner

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Domaintäuschung!

Die ebenso authentisch und auch harmlos wirkende Domain „familiewaagner.de” gehört laut Denic-Auskunft Hans Waagner mit einer Adressangabe, die es zumindest laut Google-Maps nicht gibt (die Hausnummer ist zu hoch). Die unter dem Denic-Eintrag „familiewaagner.de” zusätzlich aufgeführte Adresse „hans@ waagner.de”, also „waagner.de”, führt bei einer Gegenkontrolle der Domain (waagner.de) zu einem Administrator in Plauen, dessen Adresse ebenfalls nicht existiert.

Ping-Mails?

Warum das nun? Die Überlegungen gehen dahin, dass hier in großem Umfang Mail-Adressen auf ihre Aktivität hin gecheckt werden. Melden sich die Empfänger zurück, ist der Account aktiv. Was darauf folgt, ist bis dato noch unbekannt: eventuell „nur” harmloser Werbespam, vielleicht auch aggressiver Spam oder gar gezielte Phishing oder Scam Angriffe.

Wenn es aber tatsächlich so ist, dass dies Ping Mails sind, um aktive Accounts herauszufiltern, dann ist auf der anderen Seite aber eine Antwort von geringerer Relevanz. Denn wäre eine Adresse inaktiv, käme ohnehin eine Fehlermeldung retour.
Wenn Mail-Adressen zwar vorhanden sind, aber nicht genutzt werden, ist die Wahrscheinlichkeit, dass jemand antwortet, eher gering.
Das Effektivste wird wohl sein, die Anfragemail von Nina Waagner nicht zu beantworten, jedoch den Absender sofort zu blockieren.

Daher bitte auf keinen Fall auf diese Mail antworten!

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