Sie geben sich als E-Mails von großen Portalen wie PayPal, Amazon oder als eine Bank aus. Sie zeigen Dir falsche Rechnungen, nennen angebliche Sicherheitsbrüche oder weisen Dich auf Änderungen von Daten hin. Am Ende sind sie jedoch nur eins: betrügerische E-Mails!

-Produktempfehlung: Kaspersky lab-

Wichtiger Hinweis: Erwähntes Unternehmen, hat mit der Betrugsmasche nichts zu tun. Sie selbst wurden hier Opfer, indem ihr Name missbräuchlich verwendet wird, um Nutzer in die Falle zu locken!

Auch das folgende Exemplar ist eine frei erfundene E-Mail, die ihre Empfänger, sofern PayPal-Kunden, in eine Falle locken will.

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So liest man in dieser E-Mail:

Verifizieren sie Ihr PayPal-Konto

Sehr geehrter kunde/in,

das Sicherheitssystem von PayPal hat einen nicht durch Sie autorisierten Zugriff auf Ihr PayPal-Konto festgestellt. Um weiterhin für Sie den höchsten Schutz Ihres PayPal-Kontos bieten zu können, bitten wir Sie, Ihre Identität zu bestätigen.
Damit Sie Ihr PayPal-Konto wieder wie gewohnt nutzen zu können, ist eine Bestätigung Ihrer Identität unumgänglich, ansonsten müssen wir Ihr PayPal-Konto dauerhaft schließen. Bitte klicken Sie auf “Identität bestätigen”, um den Bestätigungsvorgang zu starten.

Warum ist dies nötig?

Dies ist nötig, damit wir Sie als rechtmäßigen Inhaber Ihres PayPal-Kontos autorisieren können. Wir möchten dadurch verhindern, dass Dritte Zugang zu Ihrem PayPal-Konto erlangen und finanzielle Schäden anrichten.

Identität bestätigen

Es handelt sich bei diesem angeblichen Zugriff natürlich um einen frei erfundenen Vorwand, um den Empfänger zu irritieren. Da die Mail nicht gezielt versendet wurde, trifft sie nicht immer auf PayPal-Kunden. Wer PayPal-Kunde ist, sollte sich nicht von dieser E-Mail beeindrucken lassen!

Phishing

In dieser E-Mail ist ein Link eingebaut, welcher auf eine Phishing-Webseite leitet. Hier vermeldet unsere Kaspersky Schutzsoftware eine Phishing-Webadresse.

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Ohne einen Softwareschutz öffnet sich eine Webseite unter der Adresse “pp-opensvr-ger.online”. Das ist nicht PayPal! Diese Webseite zeigt zunächst einen Willkommensbildschrim. Von dort aus soll der Besucher eine Verifizierung starten, welche jedoch aus gefälschten Formularfeldern besteht.

Diese Formularfelder geben sich zuerst als ein vermeintlicher Login, danach um die angekündigte Verifizierung aus.

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Bitte keine gültigen Daten in diese Felder eingeben, denn diese landen direkt in den Händen unbekannter Betrüger.

Allgemeine Phishingwarnung:

  • Phishing E-Mails versuchen grundsätzlich so auszusehen, als stammen sie von dem entsprechenden Unternehmen. Mit diesen versuchen Betrüger, an persönliche Daten zu kommen, vorzugsweise Bank- Kreditkarten oder sonstige Zahldaten.
  • Eine Schutzsoftware ist hilfreich! Bei aktualisierten Datenbanken und entsprechender Heuristik werden schädliche Seiten oftmals blockiert. Wir nutzen hierfür eine Kaspersky Schutzsoftware.
  • Die eigentliche “Kunst” dieser Mails ist die Geschichte, mit welcher der Empfänger dazu verleitet werden soll, der E-Mail zu trauen und den eingefügten Link zu öffnen. Hier spielen Ausdruck, Grammatik und Rechtschreibung, sowie Plausibilität und auch Individualität eine sehr große Rolle. Speziell in der jüngeren Vergangenheit gab es zunehmend Mails, welche mit Individualität glänzten: die konnten den Empfänger mit korrektem Namen ansprechen und gaben auch tatsächliche Adress- und Personendaten an.
  • Man kann jedoch generell beachten: Banken, Zahl- und Kaufportale fordern niemals mit Hilfe eines eingebauten Links zum Einloggen in das Konto auf! Zudem ist eine generische Anrede zwar immer ein Indiz für Phishing, eine vorhandene korrekte Anrede jedoch nicht der Beweis für die Echtheit einer Mail.
  • Tipp am Smartphone: einen Link andrücken und halten, bis sich ein Dialogfenster mit der Linkvorschau öffnet. Daran kann man erkennen, wohin ein eingebetteter Link führen soll.
  • Niemals über einen Link einloggen, der per Mail gesendet wird, sondern immer die betreffende Seite per Hand in die Adresszeile des Browsers eintippen und dort einloggen. Sollten tatsächlich Ankündigungen des entsprechenden Dienstes vorhanden sein, werden diese dort angezeigt. Zusätzlich ist es nach Möglichkeit ebenso zu unterlassen, über öffentliche/fremde WLAN-Netze Bankgeschäfte zu tätigen, da man nie genau weiß, ob (und im Ernstfall von wem) diese Netze protokolliert werden.
  • Niemals reale Daten in die Formularfelder eintragen! Unter Umständen können die Daten sogar bereits während des Tippens an die Betrügerdatenbank weitergeleitet werden, ohne dass man mit “weiter” bestätigt.
-Mimikama unterstützen-