Produktempfehlung: Kaspersky lab

Serien und Filme schauen ist etwas, was viele Menschen jeden Tag tun. Wer dabei Netflixkunde ist, könnte sich über die schlechte Nachricht ärgern, dass Netflix-Mitgliedschaft annulliert werden solle.

-Mimikama unterstützen -

Gemeinsam gegen Fakes, Fake-News und anderen Unwahrheiten im Internet. Bitte hilf mit!


Wichtiger Hinweis: Erwähntes Unternehmen, hat mit der Betrugsmasche nichts zu tun. Sie selbst wurden hier Opfer, indem ihr Name missbräuchlich verwendet wird, um Nutzer in die Falle zu locken!

Zumindest behauptet das eine E-Mail, die sich als “Netflix” ausgibt. Die E-Mail besagt, dass sie Probleme mit der Kreditkarte hätten und somit die Zahlungsinformationen erneut bestätigt werden müsse.

clip_image001

Die E-Mail in Wortlaut:

Bitte aktualisieren Sie Ihre Zahlungsmethode

Sorry für die Unterbrechung, aber wir haben Probleme mit der Autorisierung Ihrer Karte. Bitte besuchen Sie die Zahlungsseite des Kontos www.netflix.com/YourAccountPayment Um Ihre Zahlungsinformationen erneut einzugeben oder eine andere Zahlungsmethode zu verwenden. Wenn Sie fertig sind, versuchen wir, Ihr Konto erneut zu bestätigen. Wenn es immer noch nicht funktioniert, sollten Sie Ihr Kreditkartenunternehmen kontaktieren.

Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Rufen Sie uns einfach unter 0800 096 8879 an.

Das Netflix-Team

Zugriff verboten!

Wir haben uns diese E-Mail genauer angeschaut: nachedem wir auf den Link geklickt haben, warnte uns Kaspersky Total Security direkt: das ist eine Phishing-Webadresse!

image

Ohne Softwareschutz landet man auf einer Webseite, welche Netflix nachempfunden ist und wie ein Login aussieht. Verräterisch an dieser Stelle: die Adresse “airarobotica.es”. Hier bemerkt man recht zügig, dass die URL falsch ist! Wie in bei den meisten Phishing-Seiten, hat die URL keine sichere Verbindung, während die echte Netflix-Seite ein sichere Verbindung hat nämlich: https://www.netflix.com/de.

clip_image004

Auf den Folgeseiten werden dann Bank- und Kreditkartendaten abgefragt. Bitte hier KEINE Angaben machen, sollte man irrtümlicherweise auf diesen Seiten landen.

Allgemeine Phishingwarnung:

  • Phishing E-Mails versuchen grundsätzlich so auszusehen, als stammen sie von dem entsprechenden Unternehmen. Mit diesen versuchen Betrüger, an persönliche Daten zu kommen, vorzugsweise Bank- Kreditkarten oder sonstige Zahldaten.
  • Eine Schutzsoftware ist hilfreich! Bei aktualisierten Datenbanken und entsprechender Heuristik werden schädliche Seiten oftmals blockiert. Wir nutzen hierfür eine Kaspersky Schutzsoftware.
  • Die eigentliche “Kunst” dieser Mails ist die Geschichte, mit welcher der Empfänger dazu verleitet werden soll, der E-Mail zu trauen und den eingefügten Link zu öffnen. Hier spielen Ausdruck, Grammatik und Rechtschreibung, sowie Plausibilität und auch Individualität eine sehr große Rolle. Speziell in der jüngeren Vergangenheit gab es zunehmend Mails, welche mit Individualität glänzten: die konnten den Empfänger mit korrektem Namen ansprechen und gaben auch tatsächliche Adress- und Personendaten an.
  • Man kann jedoch generell beachten: Banken, Zahl- und Kaufportale fordern niemals mit Hilfe eines eingebauten Links zum Einloggen in das Konto auf! Zudem ist eine generische Anrede zwar immer ein Indiz für Phishing, eine vorhandene korrekte Anrede jedoch nicht der Beweis für die Echtheit einer Mail.
  • Tipp am Smartphone: einen Link andrücken und halten, bis sich ein Dialogfenster mit der Linkvorschau öffnet. Daran kann man erkennen, wohin ein eingebetteter Link führen soll.
  • Niemals über einen Link einloggen, der per Mail gesendet wird, sondern immer die betreffende Seite per Hand in die Adresszeile des Browsers eintippen und dort einloggen. Sollten tatsächlich Ankündigungen des entsprechenden Dienstes vorhanden sein, werden diese dort angezeigt. Zusätzlich ist es nach Möglichkeit ebenso zu unterlassen, über öffentliche/fremde WLAN-Netze Bankgeschäfte zu tätigen, da man nie genau weiß, ob (und im Ernstfall von wem) diese Netze protokolliert werden.
  • Niemals reale Daten in die Formularfelder eintragen! Unter Umständen können die Daten sogar bereits während des Tippens an die Betrügerdatenbank weitergeleitet werden, ohne dass man mit “weiter” bestätigt.