Phishingbetrüger schlafen nicht! Und sie arbeiten ständig an der größten Schwachstelle ihrer Betrugsmaschen: dem Anschreiben, bzw. dem Argument, mit dem sie die Adressaten in ihre Fallen locken.

-Produktempfehlung: Kaspersky lab-

Wichtiger Hinweis: Erwähntes Unternehmen (PayPal) hat mit der Betrugsmasche nichts zu tun. Sie selbst wurden hier Opfer, indem ihr Name missbräuchlich verwendet wird, um Nutzer in die Falle zu locken!

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Wichtig ist dabei immer, dass die E-Mail authentisch wirken, wenig, ja am besten gar keine Fehler beinhalten, und dass das Argument, mit dem der Empfänger verunsichert werden soll, auch überzeugend wirkt.

Hallo Ute [***],

bei einer automatischen Überprüfung wurden Unstimmigkeiten in Ihrem Nutzerkonto bemerkt. Deswegen wurde dieses für jegliche Zahlungen vorübergehend eingeschränkt.

Um Ihr Nutzerkonto ohne Einschränkungen nutzen zu können, bedarf es eine Bestätigung Ihrer Identität, womit wir Sie als rechtmäßigen Inhaber authentifizieren.

Dafür einfach HIER klicken

Ihr Nutzerkonto ist sofort nach erfolgreicher Bestätigung Ihrer Identität von sämtlichen Einschränkungen befreit.

Mit freundlichen Grüßen
PayPal Kundenservice, Martin Wagner

Neben dem Faktor der korrekten Anrede ist auch der grafische Aufbau immer wichtig. Die vorliegende E-Mail arbeitet zudem noch mit einer vorgetäuschten Unterschrift eines Kundenservice-Mitarbeiters.

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Aktuell NICHT erreichbar

Während unserer Analyse war die Phishingwebseite, auf welche der eingebaute Link unter “Weiter zur Bestätigung” verweist, nicht erreichbar (http://payser.info/). Dennoch können wir immer wieder beobachten, dass gerade argumentativ starke Phishingmails immer wieder neu verwendet und mit einem anderen Link ausgestattet werden. Wir gehen also davon aus, dass diese Mail wieder auftauchen wird und dann einen scharfen Link trägt.

Allgemeine Phishingwarnung:

  • Phishing E-Mails versuchen grundsätzlich so auszusehen, als stammen sie von dem entsprechenden Unternehmen. Mit diesen versuchen Betrüger, an persönliche Daten zu kommen, vorzugsweise Bank- Kreditkarten oder sonstige Zahldaten.
  • Eine Schutzsoftware ist hilfreich! Bei aktualisierten Datenbanken und entsprechender Heuristik werden schädliche Seiten oftmals blockiert. Wir nutzen hierfür eine Kaspersky Schutzsoftware.
  • Die eigentliche “Kunst” dieser Mails ist die Geschichte, mit welcher der Empfänger dazu verleitet werden soll, der E-Mail zu trauen und den eingefügten Link zu öffnen. Hier spielen Ausdruck, Grammatik und Rechtschreibung, sowie Plausibilität und auch Individualität eine sehr große Rolle. Speziell in der jüngeren Vergangenheit gab es zunehmend Mails, welche mit Individualität glänzten: die konnten den Empfänger mit korrektem Namen ansprechen und gaben auch tatsächliche Adress- und Personendaten an.
  • Man kann jedoch generell beachten: Banken, Zahl- und Kaufportale fordern niemals mit Hilfe eines eingebauten Links zum Einloggen in das Konto auf! Zudem ist eine generische Anrede zwar immer ein Indiz für Phishing, eine vorhandene korrekte Anrede jedoch nicht der Beweis für die Echtheit einer Mail.
  • Tipp am Smartphone: einen Link andrücken und halten, bis sich ein Dialogfenster mit der Linkvorschau öffnet. Daran kann man erkennen, wohin ein eingebetteter Link führen soll.
  • Niemals über einen Link einloggen, der per Mail gesendet wird, sondern immer die betreffende Seite per Hand in die Adresszeile des Browsers eintippen und dort einloggen. Sollten tatsächlich Ankündigungen des entsprechenden Dienstes vorhanden sein, werden diese dort angezeigt. Zusätzlich ist es nach Möglichkeit ebenso zu unterlassen, über öffentliche/fremde WLAN-Netze Bankgeschäfte zu tätigen, da man nie genau weiß, ob (und im Ernstfall von wem) diese Netze protokolliert werden.
  • Niemals reale Daten in die Formularfelder eintragen! Unter Umständen können die Daten sogar bereits während des Tippens an die Betrügerdatenbank weitergeleitet werden, ohne dass man mit “weiter” bestätigt.
-Mimikama unterstützen-