Kiel – Gestern Nachmittag, 19. Oktober 2017, meldete sich eine Hundehalterin auf dem 3. Polizeirevier, weil ihr Hund am Tag zuvor einen mit Nägeln präparierten Köder gefressen hatte.

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Der Hund musste notoperiert werden. In seinem Magen befanden sich mehrere kleinere Nägel.

Die Halterin berichtete bei der Anzeigenerstattung, dass sie am Mittwochnachmittag, gegen 16.00 Uhr, mit ihrem Hund im Schrevenpark spazieren gegangen war. Dort hatte ihr Hund zunächst an einem Baum geschnuppert. Bei näherem Hinsehen erkannte die Halterin, dass der Hund auch etwas fraß. Am Baumstamm fand sie dann mehrere kleine Wurst und Käsestücke, in denen diverse Nägel steckten.


Die Halterin sammelte die Köder sofort auf und begab sich zu ihrem Tierarzt. In einer Notoperation entfernte dieser 30 ca. einen Zentimeter lange Nägel aus dem Magen des Hundes. Wie es dem Hund zurzeit geht, kann nicht gesagt werden.

Die Polizei warnt alle Hundehalter vor ausgelegten Ködern und gibt folgende Verhaltenstipps:

Halten sie sich an die Leinenpflicht in Parks und auf öffentlichen Plätzen. Seien sie vorausschauend beim Spazierengehen und versuchen sie den Weg, den ihr Hund gehen wird, immer im Blick zu behalten. Suchen sie Auslaufflächen ab, bevor sie ihren Hund dort frei laufen lassen.

Bei den Ködern handelt es sich um einzelne, kleine Wurst oder Käsestücke, in denen mehrere Nägel stecken und von denen lediglich die Köpfe zu sehen sind.

Quelle: Polizeidirektion Kiel

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