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Besonders fair ist das nicht: wurde zuletzt noch gesagt, es sei “Ali” der sich auf Applekonten hackt, so ist es jetzt “Tarkan”.

-Produktempfehlung: Kaspersky lab-

Das kommt dabei raus, wenn die Ersteller von Phishing mit Stereotypen spielen.

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Der Inhalt im Klartext:

Ihre Apple-ID (o***a@t-online.de) wurde verwendet, um sich auf einem iPhone 4s mit dem Namen „Tarkan iPhone“ bei FaceTime und iMessage anzumelden.

Datum und Zeit: 16. Juli 2015, 03:44 Uhr CEST

Um unauthorisierte Verwendung Ihres Kontos vorzubeugen, wurde Ihre Apple-ID automatisch gesperrt. Sie können erst wieder auf Software-Updates, iTunes Store, iCloud oder den Apple-Store zugreifen, wenn Sie Ihre Apple-ID entsperren.

Um Ihre Apple-ID zu entsperren klicken Sie hier.

Dies ist eine automatische Nachricht. Bitte antworten Sie nicht auf diese E-Mail.

Mit freundlichen Grüßen

Apple Support


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Nein natürlich nicht

Bei dieser Mail handelt es sich um Phishing, nichts anderes. Es gibt keinen Tarkan, der hier versucht hat, sich auf das eigene Applekonto einzuloggen.

Folgt man dem Link, wird man bei aktualisierter und funktionierender Antivirensoftware direkt gewarnt. Ein solcher Schutz ist bei dieser Art von Mails durchaus sehr sinnvoll.

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Ohne diesen Schutz geht es direkt auf ein gefälschtes Phishingformular, welches die Apple-ID Angaben abzugreifen versucht.

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Allgemeine Phishingwarnung:

  • Phishing E-Mails versuchen grundsätzlich so auszusehen, als stammen sie von dem entsprechenden Unternehmen. Mit diesen versuchen Betrüger, an persönliche Daten zu kommen, vorzugsweise Bank- Kreditkarten oder sonstige Zahldaten.
  • Die eigentliche “Kunst” dieser Mails ist die Geschichte, mit welcher der Empfänger dazu verleitet werden soll, der E-Mail zu trauen und den eingefügten Link zu öffnen. Hier spielen Ausdruck, Grammatik und Rechtschreibung, sowie Plausibilität und auch Individualität eine sehr große Rolle. Speziell in der jüngeren Vergangenheit gab es zunehmend Mails, welche mit Individualität glänzten: die konnten den Empfänger mit korrektem Namen ansprechen und gaben auch tatsächliche Adress- und Personaldaten an.
  • Man kann jedoch generell beachten: Banken, Zahl- und Kaufportale fordern niemals mit Hilfe eines eingebauten Links zum Einloggen in das Konto auf! Zudem ist eine generische Anrede zwar immer ein Indiz für Phishing, eine vorhandene korrekte Anredejedoch nicht der Beweis für die Echtheit einer Mail.
  • Niemals über einen Link einloggen, der per Mail gesendet wird, sondern immer die betreffende Seite per Hand in die Adresszeile des Browsers eintippen und dort einloggen. Sollten tatsächlich Ankündigungen des entsprechenden Dienstes vorhanden sein, werden diese dort angezeigt.Zusätzlich ist es nach Möglichkeit ebenso zu unterlassen, über öffentliche/fremde WLAN-Netze Bankgeschäfte zu tätigen, da man nie genau weiß, ob (und im Ernstfall von wem) diese Netze protokolliert werden.
  • Niemals reale Daten in die Formularfelder eintragen! Unter Umständen können die Daten sogar bereits während des Tippens an die Betrügerdatenbank weitergeleitet werden, ohne dass man mit “weiter” bestätigt.