Im Moment erreichen uns abermals Anfragen zu einem Fall aus dem Jahre 2016.

Eine Webseite aus Spanien hat einen Bericht einfach mal durch den “Google Translator” gejagt  um deutschsprachige Nutzer auf sich aufmerksam zu machen.

- Sponsorenliebe | Werbung -

Und so entstehen dann Überschriften wie: “Nach 11 Wochen trat er in die Welt. Was die Mutter dann auf Facebook veröffentlicht macht Sie denken”

image

Zu sehen als Vorschaubild eine Frau mit einem 11 Wochen alten Baby!

Stimmt diese Geschichte?

Ja! Diese Dame heißt Tiffany Burns und stammte aus Texas!.

Wir haben damals schon das Bild im Internet gesucht und viele Seiten berichteten über dieses Thema. Siehe Google Bildersuche. Bei dem Bild dürfte es sich wahrlich um ihr Baby handeln, welches in der 11. Woche verstorben ist.

Der Vorfall selbst fand bereits im Januar 2016 statt.

Die Mutter, die bereits zwei Söhne hat, erlitt eine Fehlgeburt. Nach Aussage diverser Medien wollte sie mit der Veröffentlichung, die ein halbes Jahr nach der Fehlgeburt geschah, ihr traumatisches Erlebnis verarbeiten.

Sie entschied sich angeführtes Foto mit folgendem Text (Übersetzung), auf Facebook zu veröffentlichen.

„Das ist meine Hand. Die mein süßes Baby hält, Ezekiel. Er wurde am 20. Januar geboren. Sein Herz hat nach 11 Wochen und zwei Tagen aufgehört zu schlagen.
Er hatte einen Herzschlag. So ein wunderschönes Geräusch. Er war am Leben! Er war nicht einfach nur ein Klumpen aus Zellen. Er war perfekt.
Schaut euch die kleinen Finger an. Seine Zehen. Ich fühle mich gesegnet, seine Mutter zu sein. Bitte teilt sein LEBEN mit anderen.“

-Mimikama unterstützen-

Weil du diesen Bericht zu Ende gelesen hast…

Kannst du uns bitte einen kleinen Gefallen tun? Mehr Menschen denn je lesen die Artikel von mimikama.at, aber die Werbeerträge sinken rapide. Anders als andere Organisationen haben wir keine “Pay-Wall” eingerichtet, denn wir möchten unsere Inhalte für alle Interessierten so offen wie möglich halten. Der unabhängige Enthüllungsjournalismus von mimikama.at bedeutet jedoch harte Arbeit, er kostet eine Menge Zeit und auch Geld. Aber wir tun es, weil es wichtig und richtig ist, in Zeiten wie diesen Internetnutzer mit transparenten Informationen zu versorgen. Wir hoffen, dass du es schätzt, dass es keine Bezahlschranke gibt: Unserer Auffassung nach ist es demokratischer für Medien, für alle zugänglich zu sein und nicht nur für ein paar wenige, die sich dieses "Gut" leisten können. Durch deine Unterstützung bekommen auch jene einen Zugang zu diesen Informationen, die es sich sonst nicht leisten könnten. Wenn jeder, der unsere Rechercheberichte liest und mag, dabei hilft, diese zu finanzieren, wird es mimikama.at auch weiterhin geben.

Folgende Unterstützungsmöglichkeiten bieten wir an: via PayPal,via Steady