In Berlin konnten Trickbetrüger festgenommen werden, nachdem sie sich als Polizisten ausgegeben hatten und rund 400 Euro na Bargeld erbeutet hatten.

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Beamte des Polizeiabschnitts 32 haben gestern Abend drei mutmaßliche Trickdiebe in Mitte festgenommen.

In der Friedrichstraße fuhren die drei Männer in einem Fiat und schauten sich gegen 19.30 Uhr nach günstigen Tatgelegenheiten um.

Nachdem die Fahnder das Trio kurzzeitig aus den Augen verloren hatten, sahen sie es in der Johannisstraße wieder. Zwei der Tatverdächtigen hatten das Fahrzeug verlassen und führten eine „Taschenkontrolle“ bei zwei Touristen durch.

Anschließend stiegen die mutmaßlichen Trickdiebe in den Fiat ein und entfernten sich vom Tatort. Die Beamten verfolgten nun das Tatfahrzeug, das sich mit hohem Tempo entfernte und hierbei den Sonderfahrstreifen der Straßenbahn mittig der Friedrichstraße nutzte.

An der Kreuzung Friedrichstraße/Oranienburger Straße fuhren die Männer bei „Rot“ in die Kreuzung ein und bogen nach rechts in die Oranienburger Straße ab.

Weit kamen sie nicht, an der Ecke Tucholskystraße fand ihre Flucht ein Ende. Die Fahnder stoppten den Wagen und nahmen die drei Tatverdächtigen im Alter von 36, 40 und 41 Jahren fest.

Einer der Festgenommenen warf kurz zuvor ein Ärmelabzeichen der türkischen Verkehrspolizei weg, mit dem sich die mutmaßlichen Trickdiebe den Touristen gegenüber als Polizisten ausgegeben haben könnten.

Darüber hinaus fanden die Polizisten bei den Männern rund 400,- Euro Bargeld, das beschlagnahmt wurde. Alle drei Tatverdächtigen wurden dem Fachkommissariat für Taschendiebstahl beim Landeskriminalamt überstellt.

Gegen den 36-Jährigen bestand zudem ein Haftbefehl wegen Betruges.

Quelle: Polizei Berlin

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