Wahnsinn, wir können gar nicht so oft darüber aufklären, wie dieses Video in einem völlig falschen Zusammenhang gebracht wird und dann auch noch mit einer frei erfundenen Lüge untermalt wird. Daher nochmals und vor allem DEUTLICH: das Video entstand nicht am 07. Mai 2016, sondern am 14. September 2012!


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Ja, das Video ist mutiert: es trägt nun UNTERTITEL, welche eine Geschichte erfinden, die nicht stimmt. Es geht kein Stück um Wahlen, es hat auch niemand vor, in London die Sharia oder sonst etwas einzuführen. Im Grunde kann man an dieser Stelle auch mal sagen: Leute, lasst Euch nicht verarschen!

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+++ IS-DEMO in London +++

UNFASSBAR! Muslime drehen nach der Wahl des ersten muslimischen Bürgermeisters durch. WICHTIG: Bitte ganz ansehen und TEILEN!

Das Video mag bedrohlich anmuten, es ist auch nicht wirklich ein Fake, aber es stammt nicht aus dem Jahre 2016 und hat auch nichts mit den Bürgermeisterwahlen zu tun. Eine weitere Fundstelle des Videos zeigt ein Uploaddatum aus dem Januar 2013 [1], welches nochmal 2 Minuten länger ist, als die oben gezeigte Version. In diesem Video, welches auch eine bessere Auflösung hat, kann man zumindest genau erkennen, dass es sich um London handelt.

Ein roter Doppeldeckerbus, eine rote Telefonzelle, die Angabe der Währung in Pfund auf der Telefonzelle.

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Ferner sieht man die Läden der Label “Zara” und Marks & Spencer eingeblendet, sucht man nach dieser geografischen Konstellation, so kann man diesen Screenshot in die North Audley Street in London, mit Blick auf die Kreuzung Orchard- und Oxford Street einordnen. einordnen.

September 2012

Das genaue Datum dieser Aufnahme ist der 14. September 2012. Es handelt sich hierbei um einen Protestmarsch in der Londoner Innenstadt in Richtung amerikanischer Botschaft, um dort gegen den 13-Minütigen US-amerikanischen Kurzfilm “Innocence of Muslims” zu protestieren. “The Telegraph” [2] schrieb hierzu am 14. September 2012:

Some 200 demonstrators gathered outside the US embassy in London on Friday to vent their anger over a film that is said to insult the Prophet Mohammed.

[…]

The protest was prompted by a 13-minute English-language video, which was filmed in California and which portrays the Muslim Prophet Mohammed engaging in crude and offensive behaviour.

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