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Unsere Kooperationspartner von Saferinternet.at hat einen Leitfaden zum Thema Musical.ly erstellt, welchen wir an dieser Stelle unbedingt weitergeben möchten.

-Produktempfehlung: Kaspersky lab-

Der Grund dafür ist, dass Musical.ly im Moment ganz hoch im Kurs bei Jugendlichen steht. Auch wenn es ganz toll ist Kurzvideos zu machen, dann kann es sein, dass sich andere Nutzer über einen lustig machen und ggf. diese App auch verwenden um private Informationen auszuspionieren.

Aber was ist Musical.ly eigentlich?

Mit der App Muscial.ly können 15-sekündige Musikvideos („Musicals“) aufgenommen und mit anderen Nutzer/innen („Musern“) – auch über die App hinaus auf anderen Plattformen – geteilt werden.

Der Witz der App: Man singt nicht selbst, sondern tanzt ein Playbackvideo zu seinen Lieblingssongs oder bewegt dazu die Lippen. Singen muss man dafür also nicht können, wichtig ist eine überzeugende Performance, der keine Grenzen gesetzt sind. Nicht nur Songs, sondern auch Zitate aus Filmen und Serien können auf diese Weise neu interpretiert und verbreitet werden.

Gelingt es den Muser durch ihre Acts zu überzeugen und mittels Hashtags (z.B. #duet, #girl oder #comedy) genügend Fans zu akquirieren, können diese sogar zu richtigen Stars werden – wie etwa die 14-jährigen Zwillinge Lisa und Lena aus Deutschland, denen auf musical.ly mittlerweile mehr als 18 Millionen Fans folgen.

Dass die Muser so eine große Reichweite erzielen, ist jedoch eher die Ausnahme, vordergründig sollte es vor allem darum gehen, dass die Jugendlichen Spaß an der Anwendung haben! 

Leitfaden: Schritt für Schritt zu mehr Privatsphäre

In sechs übersichtlichen Kapiteln führt der neue Leitfaden durch alle wichtigen Einstellungen in Musical.ly und gibt Tipps für eine sichere Nutzung. Nach einer kurzen allgemeinen Einleitung zur neuen Lieblings-App von Jugendlichen (Siehe Jugend Internet Monitor 2017) folgen verständliche Schritt-für-Schritt-Anleitungen durch die wichtigsten Privatsphäre-Einstellungen.

Gezeigt wird unter anderem, wie man sein Konto auf „privat“ setzt und somit das Urheberrecht der Künstler/innen wahrt, wie man Kontakte blockiert oder Missbrauch meldet. Ebenfalls wird auf mögliche Kostenfallen und die Schwierigkeit sein Musical.ly-Konto wieder zu löschen eingegangen.

Neue App, gleiches Urheberrecht:

Achtung, auch wenn die Videos die eigene Performance – sei’s im Schauspiel oder Tanz – wiedergeben, bleiben die Rechte der Tonaufnahmen bei den Künstler/innen. Der neue Privatsphäre-Leitfaden zeigt, wie man Musical.ly dennoch bedenkenlos nutzen kann – ohne das Urheberrecht zu verletzen.

Privatsphäre in Musical.ly – wie soll das gehen?

Musical.ly bietet den Kindern und Jugendlichen eine gute Möglichkeit, sich selbst „auszuprobieren“. Das kann aber auch dazu führen, dass andere sich über einen lustig machen, oder die App dazu nutzen, private Informationen auszuspionieren. Im Privatsphäre-Leitfaden werden die wichtigsten Kontoeinstellungen gezeigt, um die Privatsphäre besser zu schützen.

Der neue Privatsphäre-Leitfaden „Sicher unterwegs in Musical.ly“ (pdf, 3.7 MB) steht ab sofort zum kostenlosen Download bereit. 

Über unsere Kooperationspartner:

Saferinternet.at unterstützt vor allem Kinder, Jugendliche, Eltern und Lehrende beim sicheren, kompetenten und verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien.  Die Initiative wird von der Europäischen Union (Fazilität „Connecting Europe“) im Rahmen des Programms CEF Telecom/Safer Internet umgesetzt. Saferinternet.at bildet gemeinsam mit der Stopline (Meldestelle gegen Kinderpornografie und nationalsozialistische Wiederbetätigung) und 147 Rat auf Draht (Telefonhilfe für Kinder, Jugendliche und deren Bezugspersonen) das „Safer Internet Centre Austria“. Es ist der österreichische Partner im Safer Internet Netzwerk der EU (Insafe).