Kannst du uns einen kleinen Gefallen tun? Wenn jeder, der unsere Rechercheberichte liest und hilfreich findet, dabei hilft, diese zu finanzieren, wird es mimikama.at auch weiterhin geben. Folgende Möglichkeiten bieten wir an: via PayPal,via Steady, via Banküberweisung

Die Polizei warnt aktuell vor mutmaßlichen Betrügern, die offenbar telefonisch sensible Daten erfragen wollen, um später bei dem Angerufenen aktiv zu werden.

- Sponsorenliebe | Werbung -

Die Bevölkerung wird eindringlich darum gebeten, bei entsprechenden Vorfällen sofort die Polizei über Notruf 110 zu kontaktieren.

Am Montagnachmittag, 9. Januar gingen mit dieser Masche wahrscheinlich ein und dieselben Verdächtigen in der Gemeinde Dautpehtal vor. Die Polizei registrierte Anrufe in Elmshausen, Dautphe und Friedensdorf. Immer meldete sich ein männlicher Anrufer mit unterdrückter Telefonnummer und stellte sich als Polizeibeamter vor.

Der angebliche Ermittler gab vor, dass es in unmittelbarer Nähe zu Einbrüchen gekommen sei. In diesem Zusammenhang wollte er wissen, ob sich im Haus ein Tresor/Wertsachen befinden würden. Ziel der Täter ist es, dass sie die Betroffenen – meist handelt es sich um ältere Menschen- so verunsichern, dass diese bereit sind, Geld und Wertsachen an den oder die angeblichen „Kollegen“ des Anrufers zu übergeben.

Um die Echtheit des Anrufes zu untermauern, erscheint im Display der Angerufenen zum Teil die Notrufnummer „110“ mit entsprechender Ortsvorwahl. Doch auch bei der Notrufnummer, die die Täter nutzen, handelt es sich um eine nicht existente Rufnummer.

Glücklicherweise fiel keiner der Angerufenen auf die Masche herein.

Einer Zeugin fiel am Nachmittag nach dem Anruf im Rotesteinweg in Dautphe ein ortsfremder, zirka 35-jähriger Mann mit hellbrauner Lederjacke auf. Später wurde ein weiterer Mann in der Gartenstraße gesichtet.

Zeugen, denen am Montagnachmittag in Dautphetal ortsfremde Personen oder Fahrzeuge aufgefallen sind, melden sich bitte bei der Kripo Marburg, Tel. 06421- 4060.

Hinweise der Polizei:

Auch wenn Sie im Display die Notrufnummer 110 sehen, handelt es sich um keinen Anruf der Polizei. Sie können sicher sein, dass Sie die Polizei niemals über den Notruf anrufen würde.

Auch würde Ihre Polizei Sie am Telefon nie über Ihre Vermögensverhältnisse ausfragen und Sie dazu bewegen, Geld oder Wertsache auszuhändigen. Die Beamten bitten Sie deshalb, nie Auskünfte am Telefon über die persönlichen Verhältnisse zu geben und niemals Geld oder Wertsachen an fremde Personen auszuhändigen, egal wie vertrauensvoll der Anrufer klingt!

Geben Sie daher niemals sensible Daten preis und lassen sich auch nicht durch Fangfragen aufs Glatteis führen, z.B.: „Gibt es denn bei Ihnen überhaupt etwas zu holen?“ Mit der Antwort “ Nein, mein Schmuck und Bargeld“ habe ich sicher im Tresor verstaut“ hat der Täter bereits sein Ziel erreicht!

Fragen Sie nach dem Namen, der Dienststelle des angeblichen Polizeibeamten. Sollte eine Rückrufnummer genannt werden, rufen Sie dort nicht zurück. Ermitteln Sie über die Auskunft/das Telefonbuch die Rufnummer der zuständigen Polizeidienststelle und erkundigen sich dort, ob von dort tatsächlich Anrufe getätigt wurden.

Alarmieren Sie die Polizei bei dem geringsten Zweifel über die echte Notrufnummer 110, bei der keine Vorwahl einzugeben ist! Merken Sie sich Besonderheiten im Hinblick auf die Sprache (Akzent etc.) des Anrufers.

Quelle: Polizei Marburg-Biedenkopf

-Mimikama unterstützen-

Weil du diesen Bericht zu Ende gelesen hast…

Kannst du uns bitte einen kleinen Gefallen tun? Mehr Menschen denn je lesen die Artikel von mimikama.at, aber die Werbeerträge sinken rapide. Anders als andere Organisationen haben wir keine “Pay-Wall” eingerichtet, denn wir möchten unsere Inhalte für alle Interessierten so offen wie möglich halten. Der unabhängige Enthüllungsjournalismus von mimikama.at bedeutet jedoch harte Arbeit, er kostet eine Menge Zeit und auch Geld. Aber wir tun es, weil es wichtig und richtig ist, in Zeiten wie diesen Internetnutzer mit transparenten Informationen zu versorgen. Wir hoffen, dass du es schätzt, dass es keine Bezahlschranke gibt: Unserer Auffassung nach ist es demokratischer für Medien, für alle zugänglich zu sein und nicht nur für ein paar wenige, die sich dieses "Gut" leisten können. Durch deine Unterstützung bekommen auch jene einen Zugang zu diesen Informationen, die es sich sonst nicht leisten könnten. Wenn jeder, der unsere Rechercheberichte liest und mag, dabei hilft, diese zu finanzieren, wird es mimikama.at auch weiterhin geben.

Folgende Unterstützungsmöglichkeiten bieten wir an: via PayPal,via Steady