Korbach – Durch das laute Kläffen eines kleinen Mischlingshundes vor der Haustür eines Hauses in Goldhausen wurden gestern Morgen gegen 9.30 Uhr Nachbarn auf den Hund aufmerksam und verständigten die Polizei.

-Produktempfehlung: Kaspersky lab-

Sie gingen von einer Notlage aus, denn in dem Haus wohnt lediglich ein 84-jähriger Mann, der gesundheitlich angeschlagen ist. Dass ihre Befürchtungen gerechtfertigt waren, sollte sich kurze Zeit später zeigen.

Es war nicht feststellbar, ob sich der 84-Jährige in dem Haus aufhielt, auf Klingeln erfolgte keine Reaktion und auch durch die Fenster im Erdgeschoss war niemand zu sehen. Mittels einer Leiter schauten die Beamten sogar durch Fenster im Obergeschoss des Hauses. Aufgrund der Gesamtumstände gingen sie ebenfalls von einer Notlage aus und verständigten einen Schlüsseldient und auch die Feuerwehrwehr Goldhausen zur Türöffnung.

Die brauchten dann aber nicht einschreiten, denn der Senior hatte die Beamten an seinem Haus wahrgenommen und mit letzter Kraft die Haustür geöffnet. Er hatte wohl am frühen Morgen einen Schwächeanfall erlitten und war mehrere Stunden nicht in der Lage Hilfe zu rufen. Letztlich hat der kleine Mischlingshund dafür gesorgt, dass seinem Herrchen Hilfe zuteilwurde. Der Senior wurde mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Sein kleiner Hund kam bei einem Bekannten unter.

Über den Gesundheitszustand des Seniors liegen keine Informationen vor.

-Mimikama unterstützen-

Weil du diesen Bericht zu Ende gelesen hast…

Kannst du uns bitte einen kleinen Gefallen tun? Mehr Menschen denn je lesen die Artikel von mimikama.at, aber die Werbeerträge sinken rapide. Anders als andere Organisationen haben wir keine “Pay-Wall” eingerichtet, denn wir möchten unsere Inhalte für alle Interessierten so offen wie möglich halten. Der unabhängige Enthüllungsjournalismus von mimikama.at bedeutet jedoch harte Arbeit, er kostet eine Menge Zeit und auch Geld. Aber wir tun es, weil es wichtig und richtig ist, in Zeiten wie diesen Internetnutzer mit transparenten Informationen zu versorgen. Wir hoffen, dass du es schätzt, dass es keine Bezahlschranke gibt: Unserer Auffassung nach ist es demokratischer für Medien, für alle zugänglich zu sein und nicht nur für ein paar wenige, die sich dieses "Gut" leisten können. Durch deine Unterstützung bekommen auch jene einen Zugang zu diesen Informationen, die es sich sonst nicht leisten könnten. Wenn jeder, der unsere Rechercheberichte liest und mag, dabei hilft, diese zu finanzieren, wird es mimikama.at auch weiterhin geben.

Folgende Unterstützungsmöglichkeiten bieten wir an: via PayPal, via Patreon, via Steady