Das Auftauchen von Mimikama in der aktuellen Printausgabe von Info-Direkt (Ausgabe 18, Seite 25) hat in den letzten Tagen für viel Irritationen gesorgt.

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Dieser Artikel erfolgte auf Freigabe durch uns, zu dieser Veröffentlichung können wir die Hintergründe darstellen. Zunächst jedoch können wir versichern, dass der Verein Mimikama, sowie die abgebildete Person des Pressesprechers nicht mit Info-Direkt, noch mit anderen themenähnlichen Webseiten/Redaktionen zusammenarbeiten.

Was geschehen ist

Im Sommer 2017 erhielten wir eine Anfrage für ein schriftliches Interview von Info-Direkt, welchem wir NICHT zustimmten. Aus schlechten Erfahrungen mit schriftlichen Interviews von einer anderen Stelle mit einer rechtspopulistischen Webseite haben wir abgelehnt.

Letztendlich kam es jedoch dazu, dass man sich darauf einigte, unseren Artikel „https://www.mimikama.at/allgemein/fake-news-die-analyse/“ veröffentlichen zu dürfen. Genau dies ist geschehen, wer also den Inhalt lesen möchte, kann ihn auch auf unserer Webseite über den angegebenen Link lesen. Dieser Artikel ist rein didaktisch, am Ende müssen wir auch hier eingestehen, dass letztendlich jeder unsere Artikel unter Quellnennung und ohne Veränderung (sofern nicht freigegeben) nutzen darf. Es handelt sich um einen ein Artikel, den im letzten Jahr viele Zeitungen abgedruckt haben.

Man darf diese Freigabe nun als Fehler ansehen, dass gestehen wir ganz klar ein. Ebenso haben wir unsere internen Freigaberichtlinien nun überarbeitet. Wem die Freigabe unseres Artikels übel aufstößt, bitten wir um Verzeihung. Wir können jedoch garantieren, dass wir keine Zusammenarbeit mit Redaktionen oder Webseiten politischer oder religiöser Extreme führen.

Ein paar persönliche Worte

Als Verantwortlicher für die Pressearbeit des Vereins möchte ich noch kurz persönlich zu Wort kommen. In den letzten zwei Wochen hat mich eine Vielzahl an privaten Nachrichten und E-Mails zu diesem Thema erreicht. Von freundlichem Kopfschütteln über Maßregelungen bis hin zu Beschimpfungen als „Nazi” war da alles dabei. Als Privatperson hat mir das sehr geschmerzt, gerade wer mich privat kennt, weiß warum.

Den Vorwurf, dadurch Info-Direkt zu legitimieren, muss ich mir letztendlich gefallen lassen, ich dürfte deutlich uns selbst unterschätzt haben, wenn wir als Mimikama in der Lage sind, andere zu legitimieren.

Ich weise jedoch niemand anderem eine Schuld zu als mir und meiner beruflichen Entscheidung selbst. Als Pressesprecher des Vereins obliegt es mir täglich, die Presseanfragen an den Verein zu beantworten, den Verein in den Medien zu repräsentieren und auch die Freigaben zu erteilen. Dies weitestgehend überparteilich. Im Falle Info-Direkt habe ich im letzten Sommer ebenso eine Freigabe erteilt. Dies dürfte sich nun für den Verein und seine Mitarbeiter als negativ darstellen, so dass ich persönlich in weiten Teilen dafür gerade stehen muss.

Andre Wolf

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