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„Achtet auf das Impressum“, sagen wir euch immer wieder, wenn es darum geht, Fake-Gewinnspiele auf Facebook zu erkennen. Viele Nutzer machen das auch und wundern sich, wen sie da neuerdings sehen: Uns!

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Naja, fast uns. Verschiedene Verballhornungen unsere Namens finden sich in den Infos zu neueren Gewinnspielen:

Screenshot Facebook
Screenshot Facebook

Ob „Traumhaus 2.0“, „Caravan Liebhaber“, „Traumhaus 2018“ oder einige andere Fake-Gewinnspiele: Plötzlich haben sie Minikama oder Mimikada (oder noch andere Variationen unseres Namens) im Impressum. Und seltsamerweise auch noch mit verschiedenen (falschen) Telefonnummern und wechselnden Straßen, aber alle in Bochum.

Wer nicht genau liest, könnte fast auf die Idee kommen, dass wir dahinterstecken. Nach dem Prinzip: „Mimikama macht in Wirklichkeit diese Fake-Gewinnspiele selbst, um Artikel schreiben zu können!“

Und warum machen die das?

Augenscheinlich sind Fake-Gewinnspielbetreiber nicht sonderlich gut auf uns zu sprechen. Finden wir gut. Denn anscheinend bewirken wir doch etwas bei den Lesern. Auffällig auch, dass diese Infos mit den verdrehten Namen unseres Vereins auftauchen, seitdem wir darüber berichteten, dass uns 3.000 Euro „Schweigegeld“ angeboten wurden. Dazu ist uns aufgefallen, dass einige neue Fake-Gewinnspiele in 24 Stunden nicht einmal 100 Fans zusammenbekommen haben. Vielleicht eine Ausnahmeerscheinung, vielleicht aber auch ein gutes Zeichen.

Wir im Impressum? Das hatten wir doch schon mal…

Nun stehen wir auf diesen Seiten ja nicht wirklich im Impressung, sondern nur Verballhornungen unseres Namens mit einer falschen Adresse. Es gab aber auch schon Zeiten, wo tatsächlich unsere Adresse im Impressum einer höchst illegalen Seite, nämlich dem „Migrantenschreck“ stand, was allerdings nicht die beste Idee des damaligen Betreibers war.

Haben sich die Betreiber der Seite abgesprochen?

Das wäre nun so eine Vermutung. Allerdings ist folgendes wahrscheinlicher: bei vielen dieser Seiten ist es ein- und dieselbe Person, die die diversen Seiten erstellt. Zusätzlich verbreiten nämlich die Seiten untereinander auch noch ihre „Gewinnspiele“, wie man hier sehen kann:

Screenshot Facebook
Screenshot Facebook

oder hier:

Screenshot Facebook
Screenshot Facebook

Augenscheinlich soll so den noch „schwächelnden“ Seiten zu mehr Likes verholfen werden.

Quo vadis, Fake-Gewinnspiele?

Wir sind uns immer noch uneins, ob wir die Fast-Erwähnung unseres Namens in den diversen Info-Tabs der Seiten als sanfte Provokation oder als Ehrehrbietung ansehen sollen. Vielleicht ein wenig von Beidem. Anscheinend stören wir ja deren Aktionen ein wenig, dass sie zu solcherlei, eher harmlosen, Kniffen greifen. Zahlreiche Leser wiesen uns darauf hin, durchgehend alle belächelten dies nur.

Wir gehen mal davon aus, dass unser Name in der einen oder anderen Form in Zukunft desöfteren mal bei manchen der Fake-Gewinnspiele auftauchen wird. Wir finden es eher amüsant, denn ein Fake-Gewinnspiel entlarvt sich selbst am Besten, wenn es ausgerechnet unseren Namen, wenn auch leicht verändert, in der Info verwendet. Das diskreditiert uns nicht, im Gegenteil hilft es den Nutzern, die Finger davon zu lassen.

Fazit

Auch wenn die Namen ähnlich wie der unseres Vereins klingen, so haben wir natürlich nichts mit diesen Fake-Gewinnspielen zu tun. Mal ganz abgesehen davon, dass wir unseren Sitz in Österreich haben, nicht im Ruhrpott. Ansonsten stufen wir dies als harmlose Provokation und eine kleine Ehrerbietung ein. Auch wenn die Betreiber uns nicht sehr mögen 😉

Screenshot Facebook
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