Liebe Freunde, nein, unsere Artikel sind nicht euer Problem!
Liebe Freunde, nein, unsere Artikel sind nicht euer Problem!

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- Sponsorenliebe | Werbung -

In regelmäßigen Abständen bekommen wir Anfragen von Menschen, deren Firmen oder Leistungen von genau den Problemen betroffen sind, über die wir berichtet haben. Mal sind es Veranstaltungen, deren Namen Betrüger verwenden, dann wieder Phishingmails, in denen Firmennamen missbräuchlich dargestellt werden.

Über diese missbräuchlichen Nutzungen berichten wir. Natürlich berichten wir darüber, was sollen wir den sonst machen (-> Mimikama-Verein zur Aufklärung über Internetmissbrauch). Wir haben auch eine recht große Reichweite, was uns natürlich sehr freut und was natürlich auch unsere Leserinnen und Leser freut, wenn sie vor aktuellen Betrugsmethoden präventiv gewarnt werden.

Sachliche Beschreibungen

Wenn wir beispielsweise vor einer Phishingmail warnen, dann beschreiben wir die Mail und ihren Ablauf in unserem Artikel natürlich so konkret wie möglich, so dass keine Missverständnisse entstehen. Ebenso stellen wir darin auch immer sehr deutlich, dass der in der Phishingmail genannte Firmenname missbräuchlich verwendet wird und die genannte Firma in keinem Zusammenhang damit steht.

Wenn nun dieser Artikel bei Google besser gerankt wird als die Webseite der Firma, die in der E-Mail genannt wird, dann dürfte das durchaus auch daran liegen, dass wir unsere Hausaufgaben (SEO) gemacht haben. Gleiches gilt für gewisse Geschäftsmethoden, über die wir hin und wieder berichten und die gewisse Bezeichnungen nutzen. Das haben wir uns ja alles nicht ausgedacht.

Der Ton macht die Musik

… und auch die Argumente. Es entlockt mir immer ein Lächeln, wenn ich das Argument lese, dass wir doch bitte unseren Artikel löschen sollen, da man Umsatzeinbußen befürchte.  …. …. …. Jetzt lassen wir uns das mal ganz langsam auf der Zunge zergehen. Wir sollen also unsere bereits geleistete legitime Arbeit, mit der wir unseren Lebensunterhalt erwirtschaften, entfernen. Weil jemand anderes Umsatzeinbußen befürchtet. Wir sollen diese Umsatzeinbußen jedoch durch eine Löschung in Kauf nehmen. Merkste selbst, oder? Das funktioniert so nicht.

Auch ohne unsere Artikel gibt es die Phishingmails oder ominöse Geschäftsmodelle und Veranstaltungen auf Facebook, die sich bestimmter Namen bedienen. Die Machenschaften bestehen ja nicht erst, seitdem wir die Artikel dazu veröffentlicht haben. Insofern sind nicht wir das Problem, sondern jene, die an bestimmten Namen oder Bezeichnungen durch betrügerisches Handeln einen Reputationsschaden hinterlassen.

Dennoch, am Ende kommt es natürlich immer auf die Art der Kontaktaufnahme an. Anwaltliches Donnern (was am Ende gar nicht umsetzbar ist) gleich in der ersten Mail oder direkt ein Ultimatum setzen bringt nichts. Es gilt doch, die Wurzel des Übels zu packen. Nicht Mimikama nutzt die Namen oder Leistungsbeschreibungen missbräuchlich. Macht diesen den Gar aus, dies tun. Sie sind es, die eurem Ruf einen Schaden verpassen.

Wahrscheinlich dauert es auch nicht mehr lange, bis sich ein nigerianischer Prinz bei uns beschwert, dass er seine Millionen aufgrund unserer Artikel nicht mehr loswird…

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