Wie lange benötigt ein Fake, um von Deutschland bis Neuseeland zu gelangen? Antwort: 8 Monate! Denn es ist 8 Monate her, als wir im September 2015 (!) aufgeklärt haben, was es mit diesem Waffentransport auf sich hatte und welches Ziel er hatte. Und nach 8 Monaten  hat sich auch mehr als deutlich gezeigt: diese Bilder haben nichts mit einer Migrantenbewaffnung zu tun.


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Dennoch ist ein Facebookprofil aus Neuseeland, welches seit dem 5. Mai mit einer recht hohen Zahl an Verteilungen beschreit und warnt, dass es sich bei diesen Bildern um eine Waffenlieferung an (muslimische) Migranten handelt.

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Er spricht davon, dass es sich dabei um eine Möbellieferung für ein Flüchtlingsheim in Griechenland gehandelt hätte, bei der Waffen untergemogelt worden seien.

COMING TO A TOWN NEAR YOU……SOON!
If you have any doubts about Muslim immigration, this might clear up your thinking.
This “furniture shipment” was supposed to go to the refugee camps in GREECE to make their life more bearable and ease their hardships.

Am Ende sagt er noch dazu, dass die Mainstreammedien nicht darüber berichten dürften.

Kommt Dir bekannt vor?

Das liegt wohl daran, dass es sich hier um einen alten Hut handelt. Bereits im September 2015 gab es diese Meldungen und auch Videos dazu. Wir konnten jedoch deutlich sagen: das Video ist zwar echt, aber die Meldung dazu ist falsch.

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Da das Video einen englischen Titel trägt, wurde es noch einmal mit deutschem Titel hochgeladen.

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„Container mit Hilfsgütern für Flüchtlinge war voller Waffen und Munition!“ „Warum berichten die Medien nichts davon?“

So heißt es zu dieser Meldung. Und diesen Satz kennen wir ja, denn gerne wird von „alternativen Medien“ behauptet, dass nur sie die Wahrheit kennen und über Dinge berichten, die einem von den „Massenmedien“ verschwiegen werden.

Dumm gelaufen, denn in dem Video vom 11. September sieht man eine Internet-Adresse, nämlich die der griechischen News-Seite cretapost.gr. Und die berichteten sehr wohl davon, da von ihnen ja auch das Video ist, und zwar ist deren Artikel vom 4. September.

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War es denn nun eine Lieferung für Flüchtlinge?

Und auch hier schon wieder enttäuschen. Bereits in jenem griechischen Artikel ist keine Rede von einer Waffenlieferung, die als „Flüchtlingshilfe“ deklariert war. Die deutschsprachige Euronews berichtete sogar am 2. September bereits davon. Genau genommen wurde das Schiff „Haddad 1“, welches unter bolivianischer Flagge von der Türkei nach Lybien unterwegs war, nordöstlich von Kreta gestoppt und in den Hafen von Heraklion eskortiert, wo man die Ladung inspizierte.

Dort fanden Fahnder dann ca. 5.000 Waffen und Munition, welche lt. Dokumentation an die sudanesische Polizei gehen sollte, während die ebenfalls auf dem Schiff befindlichen Baumaterialien nach Lybien gehen sollten. Die Vereinten Nationen haben jedoch über Libyen ein Waffenembargo verhängt, sprich: keine Waffen, keine Munition, nicht mal ‘ne Steinzwille darf nach Libyen. Nun stand jener Frachter aber unter Verdacht, dass diese Waffenlieferung evtl. doch nach Libyen gehen sollte, welches dann unangenehme Konsequenzen haben werde, so der Sprecher der griechischen Küstenwache.

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