-Mimikama unterstützen -

Gemeinsam gegen Fakes, Fake-News und anderen Unwahrheiten im Internet. Bitte hilf mit!

Glaubt man den ganzen Fake-Todesmeldungen, dann gäbe es bald keine Stammspieler der deutschen Nationalmannschaft mehr – oder sie haben alle 7 Leben, so wie im Falle von Mesut Özil, der angeblich wieder bei einem Autounfall gestorben sei. Özil tot? Nein!

-Produktempfehlung: Kaspersky lab-

Es sind vorzugsweise irgendwelche Fakeprofile, die immer wieder unsinnige Todesmeldungen verbreiten. Diese Gefälschten News-Meldungen leiten dann auf Webseiten, die nichts mit dem angekündigten Thema zu tun haben.

image

Und auch hier kann man wieder ein altbekanntes Muster erkennen: Die Statusmeldung “tarnt” sich mit einer Autorenangabe, in diesem Falle mit “VIP.de”. Zu sehen ist ein verunglückter Pkw, sowie ein Bild von Mesut Özil. Der Untertitel zu dieser Statusmeldung lautet:

Mesut Özil bei Autounfall getötet

Alles Fake!

Diese von vorn bis hinten durchgeplante Falschmeldung hat nur ein einziges Ziel: die Facebooknutzer sollen in die unterschiedlichsten Affiliate-Programme gelockt werden. Denn hinter dieser Meldung steckt eben keine echte News, sondern es sind diverse Werbeprogramme bis hin zu Abofallen dahinter geschaltet.


SPONSORED AD


In diesem Fall werden sowohl VIP.de, als auch Mesut Özil für diese Meldung missbraucht, denn beide haben damit rein gar nichts zu tun.

Immer wieder Fakenews von Fakeprofilen

Auch in diesem Fall zeigt sich: das Profil, welches diese unsinnigen Todesmeldungen verbreitet, ist ein Fakeprofil und dient lediglich der Streuung von Fakes. So sieht man auf diesem Profil weitere ähnliche Meldungen:

image

image

image

Die weitere Verbreitung dieses Spams wird dann durch zusätzliche Fakeprofile übernommen, welche dann die ursprüngliche Meldung quer durch irgendwelche Gruppen auf Facebook treiben. Bei der Meldung um Özil sieht man das wieder recht deutlich:

image

Vorsicht vor gefälschten News-Meldungen!

Mit einem gefälschten Statusbeitrag werden Facebook-Nutzer in eine ganz fiese Falle gelockt. Es gibt dabei immer unterschiedliche Ausgänge, aus unseren Beobachtungen heraus können wir jedoch sagen:

Je nach dem mit welchem Gerät sie online sind (Mobile- bzw. Desktop-Version), werden User immer auf eine andere Seite verwiesen.

Nutzer, die mittels der Mobilen-Version klicken, laufen häufig Gefahr, sich direkt ein teures Abonnement einzufangen.

User die hingegen über die DESKTOP-Version dem Link folgen laufen Gefahr mit Spam-und Werbemails zugeschüttet zu werden, da sie ggf. Ihre Daten in einem Gewinnspielformular eingegeben haben.